Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

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Baumgartner: "Brauchen Spieler mit Hoaschdenga-Gen"

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„Vor allem die ersten Wochen werden nicht leicht“, sagt Heimstettens neuer Trainer Heiko Baumgärtner (rechts; mit Assistent Borislav Vujanovic).

SV Heimstetten - Es ist gerade mal 41 Tage her, da die Fußballer des SV Heimstetten im eigenen Sportpark gegen den FC Amberg in der Abstiegsrelegation angetreten sind.

Damals kam der SVH nicht über ein weitgehend trostloses 0:0 hinaus, das den Abstieg des Gründungsmitglieds der Regionalliga Bayern besiegelte. Von der damaligen Startelf wird jedoch nicht mal die Hälfte auf dem Feld stehen, wenn Heimstetten am Samstag um 16 Uhr bei der SpVgg Ruhmannsfelden die neue Saison in der Bayernliga Süd eröffnet. Denn auf den Abstieg folgte das Großreinemachen beim SVH – teils gewollt, teils gezwungen. In Zahlen ausgedrückt: ein neuer Coach, neun Zugänge, neun Abgänge. Dieser Umbruch stand unter zweierlei Prämissen. Erstens, die Verjüngung des Kaders. Und zweitens, ein Mehr an Heimatgefühl. Oder wie Trainer Heiko Baumgärtner es ausdrückt: „Wie wollten Spieler holen, die das Hoaschdenga-Gen in sich tragen.“

Der neue Coach geht dabei gewissermaßen mit gutem Beispiel voran: Der Nachfolger von Vitomir Moskovic ist gerade mal 32 Jahre alt und betreute zuletzt die SVH-Reserve in der Bezirksliga. Ihm zur Seite steht ein runderneuertes Trainerteam: Der Ex-Lohhofer Borislav Vujanovic ist Baumgärtners Assistent; Routinier Igor Pintar kümmert sich als Nachfolger von Nenad Pavlovic um die Torhüter.

Im neuen Kader finden sich gleich vier Zugänge, die bereits früher das SVH-Trikot getragen haben: Torwart Markus Aigner, Sebastian Müller, Lukas Riglewski und Orhan Akkurt. Darüber hinaus hat der neue Trainer Fabian Lüders und Christoph Schleger aus der Reserve hochgezogen, und dann sind da noch drei weitere Neue – keiner älter als 25 Jahre. Verteidiger Simon Huber kam vom Landesligisten SV Mering, Özgür Sütlü vom SV Türkgücü-Ataspor und Gilbert Diep hat zuletzt für die U19 des FC Ingolstadt die Schuhe geschnürt.

Demgegenüber stehen neun Abgänge, die es in sich haben. Allen voran die Kapitäne Christoph Schmitt und Steven Toy, die Sturm-Routiniers Marco Bläser und Andreas Neumeyer sowie die Leistungsträger Nils Ehret, Simon Seferings und Danijel Majdancevic. „Nach diesem Umbruch wird es sicher etwas brauchen, bis sich die Mannschaft eingespielt hat“, glaubt Baumgärtner, der mit Blick auf die Blitz-Vorbereitung einräumt: „Zwei Wochen mehr wären gut gewesen.“

Dennoch geht seine Elf beim Aufsteiger aus Ruhmannsfelden als klarer Favorit ins Rennen – auch, wenn eine Reihe von SVH-Kickern nicht dabei sein kann. So fehlt nicht nur Memis Ünver, der nach seinem Bänderriss gerade wieder ins Training eingestiegen ist. Sondern Baumgärtner muss verletzungsbedingt auch auf Torwart Marijan Krasnic, Sandro Wolfinger, Ali Kartal, Sebastian Müller und Christoph Schleger verzichten.

Obwohl viele Konkurrenten den SVH als heißen Kandidaten im Aufstiegskampf handeln, bleibt Baumgärtner beim Saisonziel vage: „Oben mitspielen“ lautet das Credo von Trainer und Vereinsführung. „Vor allem die ersten Wochen werden nicht leicht“, warnt Baumgärtner. „Die Mannschaft muss sich vom Kopf her auf die neue Situation einstellen. Und sie muss erst mal wieder das Siegen lernen.“

Voraussichtliche Aufstellung: Aigner, De La Motte, Kubina, Hintermaier, Huber, Paul, Nappo, D. Schmitt, Duhnke, Steimel, Akkurt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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