An der Spitze dranbleiben

Die Baustelle beim FCU: Drei starke Keeper im Kasten

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Dreikampf im Tor des FC Unterföhring.

Unterföhring – Noch einmal gewinnen und dann überwintert der FC Unterföhring in Sichtweite zur Spitze. Fünf Punkte hinter Primus Garching stehend hat der am Samstag (14 Uhr) beim TSV 1860 Rosenheim spielende Tabellenfünfte diese Saison eh nur Luxussorgen.

Präsident Franz Faber macht deutlich, dass der FC Unterföhring im Falle des Regionalliga- Aufstiegs die Herausforderung gerne annehmen würde. Eine Voraussetzung für den Aufstieg wäre dann natürlich die Unterstützung der Gemeinde, der das kleine Stadion an der Bergstraße gehört und die den Umbau bewilligen müsste. Lösungen für die Regionalliga- Voraussetzungen liegen in der Schublade. Faber macht aber auch deutlich, dass die sportliche Qualifikation eine mittelgroße Sensation wäre, „weil wir vom Kader her nicht zu den zwei besten Mannschaften gehören.

Der Sieg über den Zweiten Sonthofen zuletzt habe gezeigt, dass der FCU in seiner Optimalformation in der Liga nur schwer bezwingbar sei. Die recht klare Niederlage gegen Garching zeigte aber auch, dass beispielsweise ein erfahrener Spielgestalter wie Yasin Yilmaz nicht gleichwertig ersetzt werden kann. Franz Faber möchte mit einem Sieg in Rosenheim dranbleiben „und dann gibt es ein paar Endspiele im Frühjahr“. Für die Motivation in der sechswöchigen Vorbereitung sei der Erfolg wesentlich. Dies Basis für die Mindestziele ist aber auch jetzt schon mit 35 Punkten gelegt: „Wir gehören zu vielleicht sechs Vereinen, die sich nach hinten überhaupt keine Gedanken mehr machen müssen.“

Doch damit dürfe sich nun niemand zufrieden geben, „sonst können wir die restliche Saison gleich einmal die Woche trainieren.“ Der Präsident des FC Unterföhring geht davon aus, dass die hoch motivierte Mannschaft noch lange nicht satt ist und es in der Winterpause auch keine Veränderungen geben wird. Sowohl bei Zu- als auch bei Abgängen ist derzeit nichts geplant. „Es gibt ja auch keine Hallenturniere mehr zum Rumgschafteln“, scherzt Faber. Einzige Baustelle des FCU sind die drei starken Torhüter Kiril Akalski, Sebastian Fritz und Max Gillmeier. In der Winterpause dürfte sich da nach dem aktuellen Stand auch nichts tun. Einer der Keeper wird auch in der zweiten Saisonhälfte bei der zweiten Mannschaft benötigt. Mittelfristig bis Sommer 2015 ist aber realistisch, dass einer des Trios sich unzufrieden anders orientieren wird.

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz (Akalski) – Schlottner, Brandstetter, Hofmann, Irmler – Büchel, Yilmaz – Arkadas, Jungwirth, Hollering – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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