Vom FC Unterföhring in die zweite türkische Liga

Baydemir nach Wechsel: "Ich will in die Nationalmannschaft"

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Als Profi in die Türkei: Fatih Baydemir (hier noch im Trikot des FC Unterföhring) verlässt den Bayernligisten nach nur einem halben Jahr und will sich bei Pazarspor seinen Traum von der Nationalmannschaft erfüllen.

FC Unterföhring - Nach nur einem halben Jahr trennen sich die Wege von Fatih Baydemir und dem FC Unterföhring bereits wieder. Den 26-Jährigen zieht es in die türkische Heimat zum Zweitligisten Pazarspor.

Fatih, du bist in der Winterpause zu Pazarspor gewechselt. Wie kam der Kontakt zum türkischen Zweitligisten zustande?

Mein alter Trainer ist hier aktiv. Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich kommen würde. Es war ein gutes Angebot, das ich ungern ablehnen wollte und dann habe ich zugesagt. Ich habe dadurch die Möglichkeit, wieder im Profi-Geschäft dabei zu sein.

Du hast dich erst im Oktober dem FC Unterföhring angeschlossen. Dein Abgang kam für die Verantwortlichen deshalb ein wenig überraschend. Warum ging dann alles ganz schnell mit dem Transfer?

Ich war eigentlich schon früher beim FCU. Aber leider hat es mit meiner Lizenz ein bisschen länger gedauert. Deswegen war ich erst im Oktober spielberechtigt. Prinzipiell würde ich gerne in Deutschland spielen. Es war eigentlich so geplant, dass ich wieder oben mitspielen kann. Ich wollte in der zweiten oder auch in der dritten Liga Fuß fassen. Aber leider kann man sich nicht aussuchen, wo man als Profi spielen kann. Nun hat sich die Sache mit Pazarspor so ergeben. Ich wollte einfach so schnell wie möglich wieder nach oben.

Hat der FCU eine Ablöse kassiert?

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich sehr herzlich bei Präsident Franz Faber bedanken. Er hat jedes Wort eingehalten, was er mir zuvor versprochen hatte. Ich bin ablösefrei gekommen und er hat mich auch ohne Ablöse wieder gehen lassen. Der FCU hat mir keine Steine in den Weg gelegt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Jetzt versuchst du dein Glück bei Pazarspor. Was erhoffst du dir von dem Wechsel?

Bei Pazarspor erhoffen wir uns ganz klar den Klassenerhalt. Deswegen haben sie mich auch geholt und zusätzlich noch andere Transfers getätigt.

Wenn du von Verletzungen verschont bleibst, bleiben dir noch einige Jahre als Fußballer. Was hast du noch für Ziele? Was sind deine Träume?

Ich habe bisher eine turbulente Karriere mit einigen Höhen und Tiefen hinter mir. Aber ich bin bis heute zu allem gerade gestanden und werde das auch weiterhin so machen. Ich habe viel durchgemacht und vieles gesehen. Mein Ziel ist es, ganz nach oben zu kommen. Ich will in die erste Liga und irgendwann auch für die türkische Nationalmannschaft spielen. Mein Motto lautet: "Never give up"

Quelle: fussball-vorort.de

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