Interview mit dem Regionalliga-Stürmer und Party-Einheizer

Bayern-Killer Maxi Bauer: "Gegen Bayern ist der Reiz noch größer zu treffen"

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Maxi Bauer schoss den FC Bayern ab.

Buchbach - Es war der perfekte Fußball-Tag für Maxi Bauer. Der Stürmer des TSV Buchbach schoss im letzten Spiel vor der Winterpause den FC Bayern II ab. Seit diesem Tag hat er einen neuen Spitznamen: Bayern-Killer. Wir haben mit ihm gesprochen.

Maxi, gleich am Anfang die wichtigste Frage: bist du ein Roter oder ein Blauer?

Also wenn wir gerade nicht gegeneinander spielen, dann bin ich ein Roter.

Was war es dann für ein Gefühl, dass du "deinen Verein" abgeschossen hast?

Naja, es ist immer schön ein Tor zu schießen. Und gegen Bayern hat es noch umso mehr Spaß gemacht! Da ist der Reiz einfach noch viel größer und man will so gut spielen, wie nur irgendwie möglich.

In der Zeitung stand die Schlagzeile: „Maxi Bauer: Der Bayern-Killer“. Rahmst du dir den Artikel ein?

(lacht) Einrahmen werde ich ihn mir nicht. Aber aus der Zeitung habe ich den Artikel schon ausgeschnitten.

Wie habt ihr den Sieg gegen die kleinen Bayern gefeiert?

Wir hatten nach dem Spiel noch eine kleine Abschlussfeier am Stadion, da wir ja direkt in die Winterpause gegangen sind. Auf Grund des Sieges gegen die Bayern war die Freude umso größer. Anschließend sind die Spieler nach Hause gefahren und wir haben den Abend noch schön ausklingen lassen.

Du sorgst nicht nur im Sport für Schlagzeilen. Neben deiner Stürmer-Karriere bist du noch Sänger und „Anheizer“ bei der Cover-Band „Tetrapack“. Wie seid ihr auf den Namen gekommen?

Anfangs waren wir zu viert, als wir die Band gegründet hatten. Daher hat der Name recht gut gepasst. Mittlerweile sind wir aber zu siebt. Den Namen haben wir aber beibehalten.

Ist das Rumtouren und Feiern mit der Band nicht enorm kräftezehrend, wenn man am Wochenende in der Regionalliga Bayern auflaufen muss?

Wenn der Abend mal länger wird, dann ist es schon anstrengend. Aber eigentlich macht es immer mega Spaß. Vor allem die Gigs auf Volksfesten. Da würde man am liebsten gar nicht mehr aufhören.

Was ist anstrengender: 90 Minuten Fußball oder einen Abend lang Party machen?

Das ist schwer zu sagen. Wenn ich etwas mache, dann will ich es immer mit Vollgas machen. Somit ist beides sehr anstrengend.

Man soll ja nie vergessen, wo man herkommt. Wie bleibst du mit deinen Jungs vom TSV Dorfen in Kontakt?

Das muss ich jetzt kurz korrigieren. Mein Heimatverein ist der SC Moosen. Dort habe ich das Fußballspielen gelernt und die ganze Jugend durchlaufen. Daher sind auch meine engsten Freunde dort. Doch auch in Dorfen hatte ich eine wunderschöne Zeit. Die Mannschaft und Trainer Michi Kostner sowie das gesamte Umfeld in Dorfen ist einfach perfekt. Ich bin dort von Anfang an mit offenen Armen aufgenommen worden und ich fühlte mich immer sehr wohl. Leider komme ich mit den Spielern nicht mehr so häufig in Kontakt wie früher. Aber beim Weggehen sieht man sich des öfteren (lacht). Bei dem einen oder anderen Spiel des TSV Dorfen schau ich natürlich auch immer wieder gern zu.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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