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Von der Bayern- in die Kreisliga: Vize-Kapitän Stefan Vötter verlässt TSV 1865 Dachau

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Wechselt zum SV Niederroth: Stefan Vötter (TSV 1865 Dachau).
Wechselt zum SV Niederroth: Stefan Vötter (TSV 1865 Dachau). © Robert Ohl

Der TSV 1865 Dachau muss sich im Sommer nach Ersatz für seinen zweiten Kapitän umsehen. Stefan Vötter wechselt in die Kreisliga zum SV Niederroth.

Dachau - Einen spektakulären Wechsel zur Saison 2022/2023 kann der Fußball-Kreisligist SV Niederroth vermelden. Vom Bayernligisten TSV 1865 Dachau wechselt der stellvertretende Kapitän und Stammspieler Stefan „Beppo“ Vötter (31) zur Elf von Spielertrainer Sebastian Hüttner; er wird in Niederroth als spielender Co-Trainer eingesetzt.

Stefan Vötter absolvierte für den TSV 1865 bislang 44 Punktspiele. Vor seiner Zeit an der Jahnstraße war er u.a. beim Lokalrivalen ASV Dachau aktiv, er machte insgesamt 146 Spiele in der Bezirksliga, Bezirksoberliga und Landesliga. Stefan Vötter begründet seine Entscheidung wie folgt: „Es gab mehrere Gründe für den Wechsel. Ich will mit 31 kürzertreten, für die Bayernliga muss man einen großen Aufwand betreiben. Ich muss immer sehr viel investieren, um die von mir erwartete Leistung zu bringen. Zweitens sind in Niederroth neben meinem Bruder Christian einige gute Freunde im Einsatz, wie der sportliche Leiter Timo Schreier und der Trainer Sebastian Hüttner. Mein Vertag bei 1865 läuft am Ende der Saison aus und als Co-Trainer habe ich die Chance zu schauen, ob das Trainergeschäft etwas für mich ist.“

1865-Fußball-Chef Ugur Alkan zeigt Verständnis für den doch recht ungewöhnlichen Wechsel Vötters: „Beppo erzählte mir, dass er in Zukunft in Sachen Fußball kürzertreten wolle. Er gehe deshalb nach Niederroth, um dort mit seinem Freunden zu spielen. Ich rechne es ihm charakterlich hoch an, dass er uns so früh informiert hat. So können wir diesen Abgang in unserer Zukunftsplanung berücksichtigen. Beppo wird mit vollem Elan die Rückrunde bei uns bestreiten, wir wünschen ihm als tadellosen Sportsmann für die Zukunft alles erdenklich Gute.“  (Robert Ohl)

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