Zuletzt vier Niederlagen und 18 Gegentore

VfB Hallbergmoos: Trainer Gedi Sugzda muss von Bord - Nachfolger steht noch nicht fest

Ausgedeutet nach drei Jahren an der Seitenlinie: Coach Gedi Sugzda.
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Ausgedeutet nach drei Jahren an der Seitenlinie: Coach Gedi Sugzda.

Die jüngste Negativserie des VfB Hallbergmoos war für die Verantwortlichen vom VfB zu groß. Der Verein entlässt Trainer Sugzda.

Hallbergmoos – Vier krachende Niederlagen mit 18 Gegentoren waren zu viel. Jetzt hat Fußball-Landesligist VfB Hallbergmoos die Reißleine gezogen und Trainer Gediminas „Gedi“ Sugzda entlassen. Verein und Trainer gehen aber in Freundschaft auseinander.

Dem sportlichen Leiter Anselm Küchle fiel es alles andere als leicht, Sugzda nach knapp drei Jahren freizustellen. „Gedi ist ein hervorragender Sportsmann, ein guter Trainer und ein wundervoller Mensch“, sagt Küchle über den Coach, der den Verein nicht nur wegen des Aufstiegs in die Bayernliga voranbrachte. Die krachenden Pleiten und am Sonntag die zweite Halbzeit in Deisenhofen mit einer erschreckenden Selbstaufgabe der Mannschaft hätten den Eindruck verfestigt, dass sie neue Impulse braucht. Nicht zuletzt wegen Sugzdas großen Verdiensten hatte man den Rauswurf lange hinausgezögert.

„Es ist mein Lebensmotto, nie aufzugeben

Sugzda nach der Entlassung beim VfB

„Es ist mein Lebensmotto, nie aufzugeben“, sagt Gedi Sugzda, reagiert aber mit Verständnis auf die Entscheidung des VfB. Angesichts der letzten Ergebnisse komme der Schritt für ihn nicht überraschend, „denn jeder macht sich die Gedanken nach Leistungen wie dem 1:7 bei 1860 und dem 0:5 in Deisenhofen“. Co-Trainer Peter Beierkuhnlein wird nun erst einmal am Freitag beim bedeutsamen Duell des Letzten mit dem Vorletzten Schwabmünchen die Verantwortung tragen. In den kommenden Tagen wird Küchle aber Gespräche mit möglichen Nachfolgern führen.  (nb)

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