BCF will FCP und Höß "eins auswischen"

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BCF-Trainer Reiner Leitl richtet eine Kampfansage an Pipinsried.

BCF Wolfrathausen - Der BCF Wolfratshausen holt heute Abend das ausgefallene Match beim Tabellenzweiten Pipinsried nach.

Auf ein Neues. Nur zwei Tage nach der regulären Ansetzung tritt Fußball-Bayernligist BCF Wolfratshausen beim FC Pipinsried (18.30 Uhr) an. Besser besagt: Beide Teams beackern sich. Denn der Platz in Pipinsried musste in den vergangenen Tagen jede Menge Regenwasser schlucken. „Schweren Herzens wäre es vielleicht irgendwie gegangen“, ließ FCP-Patron Conny Höß am Wochenende wissen. Doch wer um Höß' Liebesbeziehung zum Pipinsrieder Hauptspielfeld weiß, dem war spätestens am Sonntagvormittag klar: Das wird nichts.

Die Wolfratshauser goutierten den Termin mangels Alternativen, aber auch ohne große Begeisterung. Ligenleiter Andreas Mayländer habe auf den Nachtrag in dieser Woche bestanden, ließ Reiner Leitl wissen. Wohl unter dem Aspekt, dass die Wolfratshauser für diesen Abend ohnehin eine Übungseinheit angesetzt hatten. Doch Training und Auswärtsspiel sind nicht unbedingt miteinander zu vergleichen. „Wir sind keine Profisportler, die einfach mal schnell Zeit haben, irgendwo hinzufahren“, so der BCF-Coach. Leitl verweist auf einige Berufstätige in seiner Elf, deren Arbeitstag deutlich über branchenübliche Bürozeiten hinausgeht. Man müsse sehen, ob „wir die gleichen Spieler zusammen bekommen“ wie für den Sonntag geplant. Ein am Montag eingeschobenes Training soll letzte Klarheit bringen. Letztlich aber geht der 55-Jährige davon aus, dass seine Belegschaft so ziemlich vollzählig in Pipinsried erscheinen wird.

Für die Gastgeber ist die Situation derweil nicht einfacher geworden. Aufstiegskonkurrent TSV Rain siegte am Samstag mit 2:0 beim TSV Bogen und ist vorübergehend um fünf Zähler enteilt. Für den FCP sei es „nicht so einfach“, wenn er unbedingt gewinnen müsse, glaubt Leitl. Der Trainer gibt sich kämpferisch: Man wolle dem FCP und speziell Höß „eins auswischen“. Nicht irgendwelcher Antipathien wegen, sondern weil es gegen den Zweiten geht und Leitl glaubt, dass die Platzherren die Punkte gegen seine Farcheter bereits fest eingeplant haben.

Bleibt noch die Frage, ob das Wetter am Dienstagabend fußballtauglich ausfällt. Da muss Leitl lachen. Denn die Vorhersage kündigt sommerliche Temperaturen sowie kräftige Gewitter an. „Kann ja sein, dass es hinter Dachau einen satten Wolkenbruch runterhaut. Dann stehen wir wieder da.“ Aber mit gebührendem Abstand zum Tabellenkeller lassen sich auch in Farchet so manche Belange mit deutlich mehr Humor meistern als noch in der Vergangenheit.

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Quelle: fussball-vorort.de

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