BCF: Mit Disziplin zum ersten Zähler

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Obwohl der BCF vor allem in der Defensive überzeugte, gab es für das Team um Basti Pummer (grünes Trikot, li.) und Aliou Sene (re.) auch durchaus Chancen, die Partie gestern Abend in Rosenheim zu gewinnen.

BCF Wolfratshausen - Der erste Zähler ist eingesackelt. Beim torlosen Remis in Rosenheim überzeugte der BCF Wolfratshausen gestern Abend durch eine hohe defensive Stabilität.

Geht doch, BCF. Ganz anders als noch vor vier Tagen präsentierte sich der Bayernligist am Mittwochabend in Rosenheim in guter Wettkampfform. Beachtlich: Die Elf von Reiner Leitl ließ während der gesamten Spielzeit keinerlei Tormöglichkeiten der Gastgeber zu. „Da kann man nicht meckern“, goutierte der Trainer einen Vortrag, dessen primärer Inhalt spielerische Ordnung und Disziplin waren.

Überraschend stand mit Damir Suljanovic ein gelernter Kreativgeist neben Dominik Schubert in der Innenverteidigung. Leitls Erklärung: „Damir ist ein guter Fußballer und hat ein Auge für die Situation.“ Durch die Rückkehr von Tobias Schattschneider auf die linke Abwehrseite konnte der Trainer mit Marco Höferth und Aliou Sene auf der Sechser-Position weitere Stabilitätsfaktoren einbauen.

Den Angriff bildeten Jakob Gerg, Basti Pummer und Christoph Hüttl. Rosenheim, das im Vergleich zum Vorjahr nur auf zwei Positionen verändert war, bemühte sich um den Spielaufbau. Schnell aber wurde deutlich, dass Finesse und Durchsetzungsvermögen an diesem Abend nicht zu den Trumpfkarten des Sportbundes gehörten. Matthias Poschauko war bei der BCF-Abwehr bestens aufgehoben. Gleiches galt für Christoph Börtschök, den dreifachen SB/DJK-Torschützen vom Wochenende.

Beim torlosen Spielstand zur Halbzeit waren sich die Gäste noch nicht so sicher: Kommt da noch etwas von der Güttler-Truppe? Die Antwort darauf war ein klares Nein. Die Fehlerquote der Rosenheimer war imposant, das Aufbauspiel fahrig. Farchet dagegen glänzte durch Aufmerksamkeit. Seine Elf habe sich die Kritik vom Aichach-Spiel zu Herzen genommen, freute sich Leitl, der „läuferisch und taktisch“ eine klare Steigerung erkannte.

Ganz ehrlich: Der BCF hätte diese Partie durchaus gewinnen können. Vielleicht dann, wenn bei Ivan Lipotics Sololauf über das gesamte Feld am langen Pfosten ein Kollege im Glauben an den Siegtreffer mitgelaufen wäre. Viel fehlte auch bei Senes Kopfball nicht. In der allerletzten Szene verpasste es Gerg im Sprint aufzuschauen und Lipotic eventuell den Alleingang zu ermöglichen. Aber so war es auch okay. Leitl blickte zuversichtlich nach vorne: „Wenn sich die Mannschaft belohnt, wächst auch das Selbstbewusstsein.“

Quelle: fussball-vorort.de

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