BCF: Großes Kino in Pipinsried

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Torschütze zum 2:0 - Lamine Gueye (8) erzielte das 2:0 in Pipinsried.

BCF Wolfratshausen - Der BCF Wolfratshausen beginnt seine Meistermacher-Wochen mit einem Ausrufezeichen: Im Nachholspiel beim FC Pipinsried gelang Farchet ein astreiner 3:2-Erfolg.

Die Geräuschkulisse nach dem Match war immens. Doch waren es keine knallenden Sektkorken, die vom Vereinsheim des TSV Rain bis ins Dachauer Hinterland zu hören waren. Warum auch? Der aktuelle Tabellenführer gastiert am Samstag in Farchet und muss es dort erst einmal besser machen als sein Rivale Pipinsried gestern. Nein, es war die ausgelassene Stimmung in der BCF-Kabine, die den Lärmpegel anhob. Der BCF bewies einmal mehr in der Rückrunde, dass andere Teams Husarenstücke vollbringen müssen, wollen sie die Farcheter bezwingen – solange Reiner Leitls Schützlinge als geschlossenes Kollektiv und mit der richtigen Einstellung zu Werke gehen.

Bereits in Hälfte eins ließen die Gäste den Aufstiegsaspiranten wissen, dass Geschenke kein Bestandteil ihres Reisegepäcks sind. Richtig Fahrt nahm die Partie aber erst in der letzten halben Stunde auf. Genauer: nach 66 Minuten. Da nämlich brachte BCF-Coach Leitl Jona Lehr für Basti Pummer in die Partie. Lehrs erste Amtshandlung: Er schnappte FCP-Spielertrainer Tobi Strobl den Ball weg. Obendrein gab’s die Vorlage auf Michael Marinkovic – 1:0.

Der Treffer war für Pipinsried ein Wachmacher, drohte doch der Direktaufstieg endgültig zu entgleiten. Die Wolfratshauser hingegen merkten: Hier geht was. Fortan kickten beide Teams mit offenem Visier. Manuel Kluge erwies sich beim Knaller von Arthur Kubica als Meister seines Fachs. Die tolle Parade des BCF-Keepers war Ausgangspunkt für die nächste Schlüsselszene: dem 2:0 der Gäste. Marinkovic, den Leitl zum wiederholten Male als „Bereicherung“ bezeichnete, schickte Marco Höferth mit einem Pass auf die Reise. Höferth, der erstmals seit seiner schweren Muskelverletzung 90 Minuten durchspielte, bediente im Zentrum Lamine Guèye, der im Nachsetzen einnetzte.

Dass Jona Lehr in der Folgezeit mal wieder zwei Tausendprozentige ausließ, geriet nach dem Schlusspfiff des souveränen Spielleiters Florian Riepl zur Randnotiz. Denn nach Kubicas Anschlusstreffer zum 1:2 schlug der BCF in blitzsauberer Manier zurück. Ein Bilderbuchkonter der schwarzen Perlen brachte die Entscheidung: Guèye zog auf der rechten Seite auf und davon. Im Sturmzentrum fand er mit Chris Korkor einen bestens postierten Abnehmer.

„Die Jungs haben die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen super hinbekommen und FC-Spielertrainer Strobl komplett aus dem Spiel genommen“, lobte Leitl sein Team. Der neuerliche Anschlusstreffer durch Kubica brachte die Wolfratshauser trotz der verbleibenden Rest- und Nachspielzeit nicht mehr aus dem Tritt. Leitl sprach an, was alle Zuschauer gesehen hatten: „Unser Sieg war aufgrund der zweiten Halbzeit hochverdient.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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