BCF: Platz sechs ist die Motivation

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Wackelkandidat: Ob Michael Marinkovic (Nr. 22) in der kommenden Saison noch das BCF-Trikot trägt, ist ungewiss. Beim Saisonfinale der Farcheter in Unterföhring ist der Angreifer mit von der Partie.

BCF Wolfratshausen - Saisonausklang mit klaren Zielvorgaben: Der BCF Wolfratshausen möchte beim FC Unterföhring (Samstag, 14 Uhr, Bergstraße) seine Auswärtsstärke bestätigen, die 50-Punkte-Marke knacken und die Gastgeber überholen.

Platz sechs in der Bayernliga Süd – ein Jahreszeugnis dieser Güte wäre aller Ehren wert. Und nicht nur das. Es würde auch die teilweise weniger überzeugenden Leistungen der Farcheter im eigenen Stadion abmildern. Am letzten Spieltag ist für den BCF sogar der fünfte Rang drin. Dazu bräuchte es neben einem BCF-Erfolg aber Schützenhilfe aus Raisting: Der SV müsste bei der vor den Farchetern rangierenden DJK Vilzing mindestens einen Punkt holen. So viel zu den Wahrscheinlichkeitsrechnungen.

Die Realisierung eines Farcheter Erfolgs an der Bergstraße ist allerdings Herausforderung genug. Denn die Elf von Andreas Pummer, derzeit auf Rang fünf, sieht Reiner Leitl „eigentlich unter Wert“ spielen. Unterföhring habe eine „Bomben-Mannschaft“ beieinander. Man müsse die schon auch am richtigen Tag erwischen, meint der Wolfratshauser Trainer. Er traut seiner Elf diesen letzten Coup jedoch zu. „Wir sind durchaus in der Lage, in Unterföhring zu bestehen.“ Dazu seien – so Leitls Hinweis auf die zweite Halbzeit der Partie gegen Bogen in der Vorwoche – 90 Minuten konzentrierter Fußball nötig. „Sonst gewinnst du gegen keinen.“ Einstellung und Kommunikation hätten vor Wochenfrist nicht mehr gepasst. Die Folge: Die Führung ging flöten. Dafür soll jetzt der Epilog mit einem Dreier enden. „Der sechste Platz müsste Motivation genug sein“, findet der Cheftrainer.

Oft, wenn es für beide Teams nicht mehr um Aufstieg oder Klassenerhalt geht, führt die Eigendynamik einer Partie in den offenen Schlagabtausch. Damit haben die Wolfratshauser keine guten Erfahrungen. Sie haben vielmehr ihre besten Spiele dann gemacht, „wenn wir aus einer gesicherten Defensive agiert haben“, so Leitl.

Seine Feuertaufe erlebt heute Fabian Roosenmaallen. Der Torhüter der BCF-Reserve darf sich erstmals auf der Bayernliga-Bühne beweisen. „Immer nur Training bringt nichts“, erläutert Leitl die Premiere. Er wolle Roosenmaallen in der Praxis testen.

Leistungsnachweise dieser Art haben Marco Höferth und Michael Marinkovic in ihrer Zeit beim BCF hinlänglich erbracht. Ob sie es weiterhin tun werden, steht in den Sternen: Marinkovic absolvierte am Donnerstag ein Probetraining beim SSV Ulm, Höferths Entscheidung wird für kommende Woche erwartet. Leitl spricht es nicht aus. Doch man merkt ihm an, dass er wegen des Zögerns, respektive der Unentschlossenheit des Duos genervt ist. Er würde beide liebend gerne behalten. Apropos: Liebend gerne wäre auch Basti Pummer im Spiel gegen seinen Bruder, den FCU-Trainer, angetreten. Doch Jungesellenabschied und Hochzeitsvorbereitungen machen ein neuerliches Familientreffen auf dem Platz unmöglich. Für Leitl ein gerade noch akzeptabler Ausfallgrund.

BCF Wolfratshausen: Roosenmaallen – Edlböck, Kasperek, Potenza, Rauch, Kretzinger, Höferth, Guéye, Duswald, Lehr, Marinkovic; Kluge, Müller, Dzaferovic, Catal, Schuhmann

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Quelle: fussball-vorort.de

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