Pullach-Legende im Interview

Beierkuhnlein: "Wollen endlich die Bayernliga-Meisterschaft holen"

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Erfolgsduo: Peter Beierkuhnlein und Coach Frank Schmöller

SV Pullach - Der SV Pullach ist in der Bayernliga ein Phänomen. Trotz der Hiobsbotschaft im Jahr 2016, nicht aufsteigen zu dürfen, spielt die Truppe von Frank Schmöller auch in dieser Saison wieder vorne mit.

Dabei ist solch ein Erfolg nicht selbstverständlich. Andere Mannschaften zerbrechen an solch einem Rückschlag. Um die Gründe des Erfolgs nachvollziehen zu können, hat Vorort-Redakteur Christoph Seidl bei einer Pullacher Legende nachgefragt. Peter Beierkuhnlein hat wie kein anderer die Entwicklung des SV Pullach in den vergangenen sechs Spielzeiten von einer Landesliga-Truppe zum Spitzenteam der Bayernliga mitverfolgt.

Peter, was sind aus deiner Sicht die ausschlaggebenden Punkte, die den Erfolg möglich gemacht haben?

Schwer zu sagen. Einerseits natürlich die Mannschaft. Wir harmonieren auf dem Platz sehr gut und wollen einfach jedes Spiel gewinnen. Aber auch das Umfeld gehört dazu - das Trainerteam bzw. der ganze Verein. Theo hat zum Beispiel ein Händchen dafür Spieler zu holen, die charakterlich sehr gut ins Team passen. Das ist einfach elementar.

In der vergangenen Spielzeit musste die Mannschaft die Hiobsbotschaft verdauen, nicht aufsteigen zu dürfen. Andere Mannschaften zerbrechen daran. Warum ist das bei euch nicht so?

Leicht war es nicht, das muss man zugeben. Allerdings sind wir Sportler und wir wollen gewinnen und endlich die Bayernliga-Meisterschaft holen.

Wie geht ihr als Mannschaft mit dem Gefühl um, dass ihr im Fall des sportlichen Aufstiegs wieder auf eine externe Spielstätte hoffen müsst?

Das ist natürlich schade, aber baulich ist es leider in der Gistlstraße nicht möglich. Am liebsten würden wir natürlich in Pullach weiter spielen, weil nur dort ist es wirklich ein Heimspiel.

Was würde es dir bedeuten, mit dem SV Pullach in der Regionalliga spielen zu dürfen?

Sehr viel. Der Verein, alle im Hintergrund und die Mannschaft - jeder einzelne hätte es verdient. Jeder im Verein trägt dazu bei, dass wir seit Jahren oben mitspielen.

Hinter euch stehen etliche Teams, die sich vor der Saison mehr erhofft haben. Welchen eurer Verfolger schätzt du am stärksten ein?

Es gibt wirklich viele gute Teams. Ob Heimstetten, Pipinsried oder Unterföhring um nur drei zu nennen. Es ist schön, dass es so viele gute Mannschaften gibt. Das macht die Liga nur interessanter für alle.

Jetzt steht die Winterpause an. Wie verbringst du die freie Zeit ohne Fussball?

Im Dezember war ich eigentlich immer für meine Familie, Freunde und meine Freundin da. Mit Fußball habe ich mich wenig beschäftigt, wenn ich ehrlich bin. Ab Januar steht aber wieder Sport in jeglicher Form auf dem Programm. Snowboarden oder Fußball, worauf ich halt Lust habe. Und dann fängt sowieso schon wieder die Vorbereitung an.

Das Interview führte Christoph Seidl

Quelle: fussball-vorort.de

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