Bekiroglu und Vrenezi brillieren

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Efkan Bekiroglu gläntze mal wieder mit einem Doppelpack.

FC Unterföhring - Der Fan des FC Unterföhring musste nach der Winterpause erstmal leiden. Aber nun zahlt die Mannschaft alles zurück.

Nach zwei tristen Heimniederlagen gegen Dachau (0:1) und Vilzing (1:2), wurden die Anhänger mit Gala-Fußball doppelt und dreifach entschädigt. Erst wurde Raisting mit 6:0 vom Kunstrasen gezaubert und nun Hankofen mit 6:1 (4:0) vom Naturrasen geschossen.

Die SpVgg Hankofen-Hailing kennt man als zähe, disziplinierte und defensiv gut stehende Mannschaft. Diesen unbequemen Gegner gaben die Niederbayern auch in der ausgeglichenen Anfangsviertelstunde ab. Nichts deutete da noch auf das mittelschwere Erdbeben hin, dass es zwischen der 15. und der 31. Minute viermal klingeln ließ.

In dieser Phase kam alles zusammen. Hankofen versuchte aktiv mitzuspielen und war dabei immer wieder zu weit weg von den Gegenspielern. Die Niederbayern machten dem FCU ungewohnt viele Angebote auf dem Platz.

Bekiroglu und Vrenezi brillieren

Auf der anderen Seite spielten sich die Unterföhringer in einen Rausch mit den aus einem starken Kollektiv wieder herausragenden Efkan Bekiroglu und Albion Vrenezi. Die beiden eröffneten auch das Schützenfest. Das erste Tor legte Vrenezi für Bekiroglu auf (15.) und 120 Sekunden netzte der Außenbahnsprinter nach Steilpass Eder selbst ein.

Zur Freude von Trainer Andreas Pummer zeigte die Mannschaft auch, dass das Training von Standardsituationen Früchte trägt. Das 3:0 köpfte Andreas Brandstetter nach einer Ecke und das 4:0 machte Andreas Faber per Freistoß. Der FCU war in seinem aus der Not heraus geborenen System mit vier Mittelfeldspielern auf einer Linie mit einem wechselnden Mittelstürmer völlig unberechenbar. Dazu kamen gefühlte 80 Prozent Ballbesitz.

Die zweite Halbzeit war dann lediglich noch ein besseres Schaulaufen für den FC Unterföhring und Hankofen wartete offenbar nur auf den erlösenden Schlusspfiff und eine baldige Heimreise. Efkan Bekiroglu und Albion Vrenezi setzten hinter ihre Klasseleistungen mit dem jeweils zweiten Treffer noch Ausrufezeichen.

Mit zwölf Toren aus den letzten zwei Heimspielen nimmt Unterföhring nun wieder Kurs auf den fünften Platz in der Tabelle hinter der erweiterten Spitzengruppe.

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Quelle: fussball-vorort.de

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