Benedes Patzer brockt Pullach die Niederlage ein.

Ärgerliche Niederlage für den SV Pullach: Bis zur 90. Minute hielt das Team von Frank Schmöller im Bayernliga-Hit beim FC Pipinsried ein torloses Remis, dann schlugen die Hausherren durch Thomas Berger doch noch zu.

Pullach – Die Raben wurmte aber nicht nur der späte Zeitpunkt, sondern vor allem die Entstehungsgeschichte des Treffers. Denn ausgerechnet Routinier Alexander Benede leistete sich einen Ballverlust im eigenen Strafraum statt die Kugel angesichts des nahenden Abpfiffs einfach wegzuschlagen. Er blieb hängen, die Gastgeber nutzten den Schnitzer durch Berger gnadenlos aus. „Ob er ins Dribbling wollte oder kurz spielen, spielt keine Rolle. Aber in der 90. Minute hau ich das Ding auf die Felder. Davon gibt es in Pipinsried ja genug“, schimpfte Coach Schmöller. „Wenn wir als Zweiter beim Dritten einen Punkt ohne Gegentor geholt hätten, wäre alles gut.“

 

90 Minuten lang war es zwar eine Partie ohne die ganz großen Möglichkeiten gewesen, trotzdem aber mit Schlagerspielcharakter. Beide Mannschaften agierten mit hohem Tempo, wobei der SVP den Gegner immer im Griff hatte. „Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt, mit hohem Aufwand die Räume eng gemacht. Ich kann mich an keine hundertprozentige Torchance von Pipinsried erinnern“, lobte Schmöller seine Mannschaft dafür, dass sie seine Vorgaben gut umgesetzt hatte.

 

Auf der anderen Seite fehlte auch den Pullachern vorne die richtige Durchschlagskraft. „Wir hätten den einen oder anderen Konter besser fahren können,“, räumte Schmöller ein. Beste Möglichkeit der Raben war folgerichtig ein Freistoß von Christoph Meißner, eine Viertelstunde vor Schluss, den Pipinsrieds Torwart Tobias Antoni mit einer sensationellen Parade entschärfte.

 

Als beide Seiten sich wohl schon mit dem 0:0 abgefunden hatten, folgte Benedes fatale Aktion. „Ausgerechnet von so einem  erfahrenen Spieler, den wir als Leader geholt haben“, wunderte sich Schmöller, der eine nachhaltige Wirkung prophezeite: „Wenn wir den Punkt nach einer guten Leistung mitnehmen, tut morgen keinem Spieler was weh. So, bin ich sicher, tut ihnen alles weh.“ Doch der Coach wollte sich auch nicht auf Benede einschießen: „Alex weiß selber, dass es Sch... war.“

Quelle: fussball-vorort.de

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