Kreisklasse 3 - 21. Spieltag 

Benediktbeuern egalisiert hohen Rückstand - SV Eurasburg-Beuerberg schlägt Schäftlarn

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Vergeblich setzten sich die Schäftlarner um Bernhard Kafka (li.) in Eurasburg zu Wehr: Hubert Götzinger und die Hausherren hätten das Derby noch deutlicher als mit 3:0 gewinnen können. 

Am 21. Spieltag der Kreisklasse 3 holte der TSV Benediktbeuern nach einem 0:3 Rückstand noch ein Remis gegen Unterammergau. Der SV Eurasburg-Beuerberg feiert gegen den TSV Schäftlarn einen 3:0 Heimsieg.

SV Eurasburg-Beuerberg - TSV Schäftlarn 3:0 (0:0)– „Das Ergebnis, drei Punkte – alles wunderbar“, fasste Klaus Brand die Partie zusammen. Aber so richtige Freude wollte beim Coach des SVEB nicht aufkommen. „Wir haben wieder viele Chancen leichtfertig vergeben. Das musst du souveräner runterspielen. Normalerweise müssen wir schon nach einer halben Stunde 3:0 führen“, zählte Brand auf. In der Tat zeigten sich die Gastgeber im ersten Durchgang übertrieben großzügig im Auslassen bester Gelegenheiten. Das setzte sich nach dem Seitenwechsel zunächst fort: Matthias Maier scheiterte aus kurzer Distanz an TSV-Torhüter Felix Schinner. Der musste sich wenig später zum ersten Mal geschlagen geben (50.): Beim Zuspiel von Maier stand Felix Gellner mutterseelenallein vor dem Tor. Die Vorentscheidung fiel in der 63. Minute, als Stefan Hein den Ball nach Ecke von Maier zum 2:0 ins Tor beförderte. Spannend hätte es nochmal werden können, wenn der Schiedsrichter den Ball, der nach einem Gewaltschuss von Markus Soldner zwischen Torlinie und Latte Pingpong spielte, ebenso im Netz gesehen hätte wie die Schäftlarner. Mit Gellners zweitem Tor in der 69. Minute war die Partie endgültig entschieden. Dass sich die Gegentore in Grenzen hielten, verdankten die Gäste ihrem Torhüter Felix Schinner, der reihenweise Schüsse von Stefan Manhart, Gellner und Maier parierte. „Ein Torwartproblem haben wir definitiv nicht“, stellte Patrick Motzkau fest. Ansonsten hatte der Spielertrainer wenig Erbauendes gesehen: „Sie haben den Kampf gut angenommen, aber spielerisch hat nichts geklappt.“

FC Bad Kohlgrub - SV Münsing 0:1 (0:0)– „Es hat heute die Mannschaft gewonnen, die kämpferisch ein bisschen mehr investiert hat“, sagte Christos Georgiadis, hörbar stolz, dass es sich dabei um seine eigene Mannschaft handelte. In einem ausgeglichenen Spiel mussten die Gäste früh einen Rückschlag hinnehmen: Kapitän Josef Holzer zog sich ohne Gegnerbeteiligung eine vermutlich schwere Knieverletzung zu. Nach torloser erster Halbzeit wechselte Georgiadis Tobias Kiefer und Lukas Manhart ein, die die Partie im Zusammenspiel entschieden: Nach Zuspiel von Simon Schmid flankte Manhart flach in die Mitte, wo Kiefer das 1:0 (64.). Christos Gkouziotis, der am gegnerischen Torhüter scheiterte (75.), und aManhart, der nur den Pfosten traf (80.) versäumten es, die Führung auszubauen. Den Ausgleich verhinderte SVM-Torhüter Eric Maier, als er den Ball kurz vor Schluss mit starkem Reflex an die Latte lenkte.  rst

ASV Eglfing - FCK Schlehdorf 0:1 (0:0)– Der vorzeitige Klassenerhalt nimmt Formen an. „Jetzt ist endlich etwas Ruhe da“, freute sich Klaus Fahren über einen in erster Linie nach der Halbzeitpause gelungenen Auftritt. Das Tor des Tages gelang Matthias Leiß per Kopf nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite. Anfangs fehlte den Gästen der Mut, die biederen Gastgeber vehement unter Druck zu setzen. „Zu statisch“, bemängelte der FC-Trainer. Dadurch sei „kein Positionsspiel“ möglich gewesen. Er forderte zur Pause „mehr Zug“ zum Tor ein und sollte von seiner Mannschaft nicht enttäuscht werden. Leiß brachte den Ball gleich mit der ersten griffigen Aktion im ASV-Kasten unter. In der Folgezeit kontrollierten die Schlehdorfer das Spiel, präsentierten sich gut geordnet im Defensivverbund, versäumten es aber den zweiten Treffer zu setzen. 

WSV Unterammergau - TSV Benediktbeuern 3:3 (3:0) Zur Halbzeit sah es eher nach einem Debakel für die Gäste aus. „So schlecht haben wir eigentlich nicht gespielt. Aber zumindest bei den ersten Gegentreffern kräftig mitgeholfen“, resümierte TSV-Trainer Thomas Gärner. Für den zweiten Abschnitt gab der Coach die Order „Alles oder Nichts“ aus. „Ein bisserl Glück war schon dabei. Fast hätten wir nämlich das 0:4 kassiert“, gestand Gärner. Letztlich wurde aber der Mut zur Offensive belohnt. Zunächst verwandelte Benedikt Guggemos (53.) einen an Felix Zelfel verschuldeten Foulelfmeter. Albert Schandl verkürzte auf 2:3 (68.) und schließlich hämmerte der eingewechselte A- Junior Stefan Pölt (78.) die Kugel zum 3:3-Ausgleich in die Maschen. Gärner: „Meine Mannschaft hat Moral gezeigt und nie aufgesteckt.“  

Quelle: Merkur.de

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