Berger sorgt für Jubel beim FCP

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Von der Taktik geprägt: Andreas Götz versucht hier Pullachs Richard Heckel auszutanzen – ohne Erfolg.

FC Pipinsried - Es sollte der Knaller in der Fußball-Bayernliga werden. Doch er drohte zum Rohrkrepierer zu verkommen. Der FC Pipinsried und der SV Pullach, Tabellendritter bzw. -zweiter, hielten sich derart in Schach, dass ein 0:0 drohte.

Doch einer hatte was dagegen: Thomas Berger. Er sorgte mit seinem Treffer zum 1:0 in der 89. Minute für Jubelschreie seiner Mannschaftskameraden.

Der Spitzenspiel vor toller Kulisse mit 520 Zuschauern war bereits in den ersten 45 Minuten von der Taktik geprägt, wie es so schön heißt. Pullach verlegte sich aufs Toreverhindern. Der FCP hingegen war zumindest bemüht, wie es so schön heißt. Ein Treffer wollte indes nicht gelingen. Lange Zeit nicht.

Jedoch: Die Gäste hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn sie schon in der Anfangsphase in Rückstand gelegen hätten. Schon in der 6. Minute wähnten die Fans der Hausherren ihr Team in Führung, als Pullachs Schlussmann Sandro Volz bei einem Abschlagsversuch ausrutschte und Serge Yohoua schon parat stand. Doch Volz bekam das Leder im Nachfassen noch einmal unter Kontrolle. Danach hatten Arthur Kubica (8., drüber), Sebastian Fischer (13, auf die Querlatte) und wiederum Kubica (24. verpasster Abschluss) weitere Chancen.

Der SV Pullach kam erst nach einer halben Stunde gefährlich vor das Gehäuse, und dann nur wegen gütiger Mithilfe von FCP-Kapitän Dominik Schön, der den Ball nicht richtig traf. Doch Christoph Dinkelbach nahm das Geschenk nicht an – sein Schuss war kein Problem für Pipinsrieds Goalie Tobias Antoni.

Im Anschluss tat sich bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Steffen Grimmeißen nicht mehr viel – ein zu hoch angesetzter 17-m-Schuss von Philip Grahammer war schon alles

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung nicht eben ein Aufreger für torhungrige Fans – wohl aber für Anhänger der guten Taktik. „Man hat gesehen, dass hier zwei Teams mit tollen Fußballern aufeinandertreffen“, meinte FCP-Präsident Konrad Höß.

Lediglich der SVP kam zunächst eine Einschussmöglichkeit. Der eingewechselte Alexander Weiß fand aber in Antoni seinen Meister (57.). Ansonsten hielten sich beide Teams in Schach. Als alles schon mit einem 0:0 rechnete, kam die Minute von Martin Finkenzeller und Thomas Berger. Ersterer bediente mustergültig Letzteren – und der machte den viel umjubelten Siegtreffer. Trainer Tobias Strobl hatte das dynamische Duo zuvor eingewechselt und damit ein feines Gespür bewiesen. „Es war ein glücklicher Sieg, in einem von der Taktik geprägten Spiel“, sagte Conny Höß – und ging mit seinen Kickern den Sieg feiern.

Bereits am kommenden Mittwoch (Anpfiff 18.30 Uhr) muss der FC Pipinsried wieder ran. Es geht zum SB DJK Rosenheim.

Quelle: fussball-vorort.de

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