1:1 beim Aufstiegsaspiranten

Berger-Treffer reicht FCP nicht zum Sieg

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War in Sonthofen einer der gefährlichsten Pipinsrieder: Manuel Eisgruber, der im Sommer nach Garching wechselt.

FC Pipinsried - Wieder nicht schlecht gespielt, wieder nicht gewonnen... Wie viel das 1:1-Unentschieden beim Tabellenfünften 1. FC Sonthofen am Ende wert sein wird, wissen die Bayernligakicker des FC Pipinsried noch nicht, sicher ist.

Die Konkurrenz schläft nicht, das Bangen um den Klassenerhalt geht also weiter.

Am zurückliegenden Wochenende haben einige Konkurrenten des FCP ebenfalls gepunktet, einigehaben sogar einen Dreier eingefahren. Nach diesem Remis steht der FC Pipinsried weiter auf einem Relegationsplatz, er weist allerdings nur noch einen Punkt Rückstand auf das rettende Ufer auf.

Im Tabellenkeller der Bayernliga Süd geht es extrem eng zu, so trennen den Zehnten aus Kottern und den Vorletzten aus Schwabmünchen lediglich fünf Punkte.

Die Gäste aus Pipinsried hatten die Partie in Sonthofen im ersten Abschnitt gut im Griff. „Man sah nicht, wer der Aufstiegsaspirant und wer der Abstiegskandidat ist“, so FCP-Sprecher Roland Küspert nach dem Schlusspfiff. Bereits in der 18. Minute kamen die Gäste das erste Mal gefährlich vor das Tor des 1. FC Sonthofen. Nach einem Zuspiel von Manuel Eisgruber donnerte Armin Lange den Ball jedoch über das Tor von Kevin Fend. Und auch kurz vor dem Seitenwechsel hatte Lange eine Großchance, nach einer ähnlichen Situation wie bei der ersten Pipinsrieder Torannäherung zischte der Ball dieses Mal knapp am langen Pfosten vorbei. Vom 1. FC Sonthofen war in Abschnitt eins nicht viel zu sehen, das änderte sich allerdings nach dem Seitenwechsel.

Der Tabellenfünfte muss in der Kabine deutliche Worte von Coach Esad Kahric gehört haben. Das Zweikampfverhalten des Gastgebers war nach der Pause ein ganz anderes als im ersten Durchjgang. Wirklich klare Torchancen erspielte sich Sonthofen dennoch nicht heraus. Wenn es einmal gefährlich wurde, hatte Andreas Maier seine Füße mit im Spiel. Er war es auch, der sich in der 63. Minute ein Herz fasste und das Spielgerät unhaltbar für FCP-Schlussmann Kevin Maschke aus 22. Metern in den linken Winkel schlenzte.

Nach dem Führungstreffer des FCS ging es hin und her zwischen den beiden Toren, und so dauerte es nur sechs Minuten, bis Thomas Berger nach einer Energieleistung der 1:1-Ausgleichstreffer gelang. Nach einer Kombination über Armin Lange und Emre Arik, nach der gleich mehrere Schussversuche abgewehrt worden waren, markierte Berger im Nachschuss aus kurzer Distanz den Pipinsrieder Treffer.

Auch nach dem Ausgleichstreffer blieb der FC Pipinsried am Drücker, er hatte in Person von Philip Grahammer (72.) und Manuel Eisgruber (78.) zwei gute Kopfballchancen aus kurzer Distanz, doch zweimal gelang es den FCP-Akteuren nicht, das Runde ins Eckige zu befördern.

Und so musste sich der FC Pipinsried trotz eines Chancenplus am Ende glücklich schätzen, die Rückreise wenigstens mit einem Punkt antreten zu können. In der 86. Minute hielt der FCP-Anhang noch einmal die Luft an, als sich Andreas Maier den Ball aus 18 Metern zum Freistoß hinlegte. Er knallte den Ball an den Innenpfosten, von dort sprang er zurück ins Feld.

FCP-Coach Bernd Weiß war nach dem Spiel bedient: „Was soll man nach so einem Spiel noch sagen… Für die Moral meiner Mannschaft war der Punkt sicher gut, zumal wir in Rückstand lagen. Wenn man jedoch auf die Tabelle blickt, hat uns dieser Punkt nicht geholfen. Auch gegen diese Spitzenmannschaft wäre definitiv mehr drin gewesen als ein Unentschieden, aber wir nutzen einfach unsere guten Torchancen nicht effektiv genug. Das ist schon sehr bitter.“

Matthias Kovacs

Quelle: fussball-vorort.de

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