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Jan Bergerhoff trumpft bei Pullach auf

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Drei Volltreffer gelangen Jan Bergerhoff (hier noch im Falke-Trikot).

SV Pullach – 16 Tore hat Jan Bergerhoff in der vergangenen Saison für den Landesligisten FC Falke Markt Schwaben erzielt. Jetzt gibt er bei Pullach Gas.

Damit scheint alles klar zu sein: Der junge Mann ist Stürmer und wurde für diese Position an die Gistlstraße geholt. Doch in seinen ersten beiden Einsätzen für Bayernliga-Neuling SV Pullach musste Bergerhoff auf der Außenbahn rackern. Schließlich verfügen die Raben mit Orhan Akkurt einen der Top-Torjäger überhaupt im gehobenen bayerischen Amateurfußball.

Am Samstag gegen den SV Raisting fehlte Akkurt allerdings wegen der Hochzeit seines Schwagers. Und damit durfte Bergerhoff zum ersten Mal auch beim SVP seine Qualitäten ganz vorn in der Spitze zeigen. Das tat er, und wie: Zwei Tage nach seinem 24. Geburtstag beschenkte er sich und das Team beim 5:0-Sieg gegen den SV Raisting mit drei Treffern.

Ansprüche auf den Platz in vorderster Linie wollte er nach seinem großen Auftritt, zu dem drei weitere durchaus gut abgeschlossene Großchancen zählten, bei denen nur ein wenig das Glück fehlte, aber nicht erheben: „Ich bin die Position halt gewohnt, aber ich spiele da, wo es der Trainer für richtig hält.“ Und auch bei den Perspektiven für die Mannschaft zeigte Bergerhoff Zurückhaltung. „Wir haben Respekt vor jedem Gegner.

Die Saison ist noch lang, man muss abwarten, wie es läuft mit Verletzungen und Urlaub.“ Derzeit ist Bergerhoff der einzige in der Startelf gesetzte Neuzugang der Isartaler. Dass ihm die Umstellung auf den Pullacher Fußball, der sich deutlich von dem in Markt Schwaben unterscheide, schwer fiel, verschweigt er nicht: „Am Anfang habe ich dem Ball immer hinterherlaufen müssen. Aber man merkt, es wird immer besser. Das Spielsystem ist Wahnsinn, und es ist schön, ein Teil davon zu sein.“ Sein Trainer findet, dass Bergerhoff mit seiner Schnelligkeit und Einsatzbereitschaft perfekt in dieses so laufintensive System passt: „Er hat auch auf der Außenbahn gute Spiele gemacht. Wichtig ist, wie er sich läuferisch einbringt. Damit trägt viel dazu bei, den Gegner unter Druck zu setzen“, lobt Carsten Teschke.

Wenn Akkurt nächste Woche in Garching wieder mitmischt, könnte es zwar gut sein, dass der Dreifach-Torschütze erneut nach außen ausweichen muss. Aber Teschke darf sich in jedem Fall über die neue starke Konkurrenz für seinen etablierten Torjäger freuen: „Letzte Saison, als Orhan ausfiel, hat man gesehen, dass wir wahnsinnig improvisieren mussten. Wir sind unheimlich froh, dass wir mit Jan jetzt noch einen zusätzlichen echten Stürmer haben.“

Quelle: fussball-vorort.de

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