Kreisliga 2

Bernbeuren empfängt Peiting zum Derby - unter verschiedenen Vorzeichen

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Das letzte Duell zwischen Bernbeuren und Peiting gewann der TSV Peiting mit 3:0. (Archivbild)

Am Donnerstagabend kommt es in der Kreisliga 2 zum Derby zwischen Bernbeuren und Peiting. Dabei starten die Teams mit unterschiedlichen Vorzeichen.

Bernbeuren – Es ist Derbyzeit in der Kreisliga 2: Im Nachholspiel des ersten Spieltags treffen am Donnerstagabend um 18.15 Uhr der TSV Bernbeuren und der TSV Peiting aufeinander. Die Bilanz zwischen beiden Teams spricht eindeutig für Peiting. Dafür tritt Bernbeuren mit breiter Brust und einem Sieg im Rücken an, wohingegen die Peitinger eine deutliche Niederlage verkraften mussten.

„Ich denke, die Partie ist geprägt von persönlichen Verbindungen“, sagt Daniel Deli, Trainer von Bernbeuren. „Es gibt Freundschaften zwischen Spielern beider Vereine, und es ist ein Prickeln da.“ Die Deli-Truppe möchte das Heimspiel auf jeden Fall gewinnen. 3:0 schlugen die Bernbeurener am vergangenen Wochenende den FC Weil. „Wir haben das Selbstbewusstsein, dass wir schwer zu bespielen sind, wenn wir unseren Job gut machen“, so Deli.

Das letzte Duell gewann Peiting mit 3:0

Unter anderen Vorzeichen tritt der TSV Peiting das Derby an. 2:5 unterlagen die Peitinger zuletzt dem FC Penzing. Bereits nach 20 Minuten war das Spiel beim Stand von 0:4 entschieden. „Das war natürlich ärgerlich“, sagt Peitings Trainer Fabian Melzer. „Wir konnten aber auch viel Positives daraus ziehen und waren konstruktiv in der Aufarbeitung.“ So sieht er die Niederlage als „guten Warnschuss“. Dass die Peitinger in Bernbeuren anders auftreten wollen, ist aber auch klar. „Wir wollen uns stabil präsentieren und Paroli bieten“, erklärt Melzer. Dann sei er guter Dinge, dass es eine enge Partie wird mit hoffentlich dem besseren Ende für sein Team.

Fünfmal trafen beide Teams seit 2016 aufeinander: viermal in der Liga, einmal im Pokal. Vier Siege feierte der TSV Peiting, einmal gewann Bernbeuren. Das vorerst letzte Duell im April entschied Peiting mit 3:0 für sich. „Das ist noch in den Köpfen“, sagt der Bernbeurener Trainer. Er schätzt den TSV Peiting nach wie vor als strukturierte Mannschaft mit guten Einzelspielern ein. „Die waren vergangene Saison nicht umsonst oben dabei“, ergänzt er. Sein Trainerkollege Melzer sieht die Bernbeurener als sehr einheitliche Truppe mit einer starken Offensive und einem klaren Plan. „Für mich sind sie wieder bei den besseren Mannschaften in der Liga“, sagt er.

Personalsituation entspannt sich bei beiden Teams

Im Vergleich zu den bisherigen Ligaspielen entspannt sich bei beiden Teams die Personalsituation etwas, auch wenn weiterhin einige Akteure fehlen. „Wir haben diesmal wieder mehr als nur zwei Leute wie gegen Weil auf der Bank sitzen“, kündigt Deli an. Im Tor steht für Peiting wieder Julian Floritz, der den an der Schulter verletzten Stammkeeper Alexander Mayr vertritt. „Julian macht das gut“, sagt Melzer. Daher seien die Einsätze auch eine Belohnung für ihn.

Quelle: Merkur.de

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