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Mario Schmidt wechselt von der Kreisklasse in die Bezirksliga

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Von: Dieter Priglmeir

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Kraftvoller Einsatz: Der Isener Mario Schmidt (r.) setzt sich gegen Lucas Bertsch (FC Finsing 2) durch. Nun wechselt er in die Bezirksliga zum VfB Forstinning.
Kraftvoller Einsatz: Der Isener Mario Schmidt (r.) setzt sich gegen Lucas Bertsch (FC Finsing 2) durch. Nun wechselt er in die Bezirksliga zum VfB Forstinning. © Christian Riedel

Der TSV Isen verliert sein vermutlich größtes Nachwuchstalent. Der 19-jährige Mario Schmidt wechselt in der Winterpause zum VfB Forstinning in die Bezirksliga.

Dass Mario Schmidt irgendwann den Verein verlassen werde, war Fußballchef Manfred Grosse bewusst. „Nur der Zeitpunkt macht uns traurig. Dass er schon zur Winterpause wechseln will, kann ich nicht nachvollziehen.“ Schmidt spielt künftig für Bezirksliga-Tabellenführer VfB Forstinning.

„Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, sagt der 19-Jährige, der bisher ausschließlich beim TSV beziehungsweise der JFG Isental aktiv war. Es sei immer schon sein großes Ziel gewesen, im Fußball so weit zu kommen, wie es nur geht. „Und da ist für mich Forstinning im Umkreis die beste Station.“ Das habe ihm auch Grosse bestätigt, dessen Meinung ihm immer wichtig gewesen sei und sein werde. „Mane begleitet mich seit meiner Jugendzeit und will für mich nur das Beste.“

„Das stimmt, der Junge ist mir ans Herz gewachsen“, sagt auch der Isener Fußballchef. Tatsächlich habe er Schmidt den VfB empfohlen, „aber erst, nachdem er mir gesagt hat, dass er den Verein verlassen wolle“. Ein Club aus der Nachbarschaft hatte angefragt. Da sei Forstinning die deutlich bessere Adresse gewesen. Grosse kann Schmidts Wunsch nach einem höherklassigen Team nachvollziehen. Nur der Zeitpunkt sei falsch. „Das habe ich ihm auch so gesagt.“

Er wisse auch, entgegnet Schmidt, „dass es eher untypisch ist, im Winter zu gehen, aber ich habe die Entscheidung getroffen, weil ich denke, dass es das Beste für mich ist.“

Der Isener hat bereits vor Wochen zwei Trainingseinheiten bestritten, „und das hat mir richtig gut gefallen. Das sind schon super Spieler, und es war geil, da mitzukicken“. Beim Kreisklassisten Isen wurde Schmidt offensiv auf dem linken oder rechten Flügel eingesetzt. Ob und wie oft er beim Bezirksligisten spielen wird, liege auch an ihm selbst, meint Schmidt und beruft sich dabei auf „das super Gespräch“ mit Trainer Ivica Coric. „Er stellt nach Leistung auf, und es ist mein Ziel, auf möglichst viel Spielzeit zu kommen. Ich weiß natürlich, wie groß die Konkurrenz ist“, sagt der BOS-Schüler. „Aber es geht mir ja auch darum, im Training mit den starken Spielern zu lernen und mich zu verbessern.“

Sollte er den Sprung in die Erste nicht schaffen, wird er sich von der Spielklasse her dennoch verbessern: Die Zweite des VfB spielt in der Kreisliga, steckt dort allerdings tief im Abstiegskampf. Grosse, der betont, dass er mit der Forstinninger Abteilungsführung ein gutes Verhältnis pflege, sagt: „Der TSV Isen hätte Mario gern noch gehalten, wir wünschen ihm aber beim VfB natürlich alles Gute.“ (Dieter Priglmeir)

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