„Zu Hause sind wir schwer zu knacken“

Gipfel-Kracher - VfB Forstinning erwartet Liga-Primus SV Bruckmühl

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Viel Rückhalt durch die Fans dürfte beim VfB Forstinning (am Ball Abdelilah Erraj) nötig sein, um gegen Tabellenführer Bruckmühl zu punkten. 

Mehr Spitzenspiel geht nicht in der Bezirksliga Ost: Der formstarke Seriensieger VfB Forstinning erwartet als Tabellenzweiter den Spitzenreiter SV Bruckmühl im heimischen Sportpark.

Schiedsrichter Manuel Müller (TSV St.-Wolfgang) pfeift die Begegnung um 14.30 Uhr an. Dabei wird sich unabhängig vom Ausgang der Partie keine tabellarische Änderung ergeben. Der Gast aus Bruckmühl führt die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an, der VfB weist denselben Abstand zum Verfolger aus Neuperlach auf. Aber: „Wir wollen die Liga mit einem Sieg wieder richtig spannend machen“, hofft Forstinnings Abteilungsleiter Thomas Herndl auf den zehnten Sieg in Folge und auf das Zusammenrücken der derzeitigen Liga-Dominatoren. Und der Funktionär weiß auch: „Zu Hause sind wir schwer zu knacken.“

Der SV Bruckmühl hat sich den Wandel von der zu Saisonbeginn als Aufstiegseuphorie wahr genommenen Überraschungsmannschaft hin zum Status eines ernsthaften Landesligaaspiranten auch in der Sicht von Forstinnings Trainer Ivica Coric mit spielstarken Vorstellungen erarbeitet. Vor allem die Offensivachse um Charly Kunze und Daniel Kobl stellt die Kontrahenten immer wieder vor Aufgaben, auch der VfB Forstinning verzweifelte im Hinspiel in Bruckmühl bei der 0:2-Niederlage. Zuletzt siegte der Tabellenführer viermal in Folge und schaffte sich damit das Punktepolster.

Kevin Becker kehrt zurück

Aber auch der VfB Forstinning muss nicht verstecken. Der aufgrund der Spielverlaufs hochemotionale Derbysieg in Baldham setzte weitere Kräfte frei, der breite Kader sorgt für Variationsmöglichkeiten für Coric. Zudem scheint die Mannschaft trotz der kräftezehrenden Runde mit bereits 15 gespielten Partien physisch auf der Höhe und kann in den entscheidenden Momenten zulegen.

Gegen Bruckmühl kehrt Kevin Becker nach seiner Krankheitspause in den Kader zurück, Kapitän Korbinian Hollerieth muss nach seiner erlittenen Knöchelblessur passen.  

Quelle: Merkur.de

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