Der SC Pöcking stellt seine Leistungsträger vor

Die Väter des Pöckinger Erfolges

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Unverzichtbarer Routinier: Kapitän Christoph Kunert (r.) verpasste nur zwei Spiele. Der 29-Jährige schwingt zusammen mit Tim Freiwald im Mittelfeld des SC Pöcking das Zepter. 

Der SC Pöcking-Possenhofen steht derzeit im Mittelfeld der Bezirksliga. Nach einem schwachen Start sind die Pöckinger nun seit vier Spielen ungeschlagen.

Das Jahr 2019 war das Erfolgreichste in der Geschichte der Fußball-Abteilung des SC Pöcking-Possenhofen. Nach dem erstmalig errungenen Meistertitel in der Kreisliga entwickelte sich die verjüngte Mannschaft nach schwachem Saisonstart auch in der Bezirksliga gut und belegt zur Winterpause Rang sieben. Doch wer sind die Väter des Erfolgs auf dem Platz?

Franco Simon

Seit Franco Simon vor eineinhalb Jahren das Zepter beim SCPP übernommen hat, geht es wieder kontinuierlich aufwärts. Die Maßnahmen des Trainers fruchteten. Dank des großen Kaders stemmten die Pöckinger die Probleme einer nicht immer einfachen Saison in der Kreisliga. Auf das Aus im Sommer von einigen Leistungsträgern wie Timo Pröbstl, Michael Romanow, Benjamin Nast-Kolb, Sandro Pasalic oder Ken Weid (kam nur im Notfall noch zum Einsatz) reagierten Simon und der sportliche Leiter Tobias Luppart mit vielen jungen Neuzugängen. Diese führte der 42-Jährige jedoch schnell an das Niveau der Bezirksliga heran. Bei den bisher absolvierten Einsatzminuten liegen vier Spieler unter den ersten Elf, die 20 Jahre oder jünger sind. Darunter die Neuzugänge Jean-Luca Dötsch (noch 17 Jahre) und Robin Kergl (18), die vor allem in den Partien kurz vor der Winterpause groß auftrumpften. Ebenfalls prächtig entwickelt haben sich Elias Fleddermann (19) und Marvin Schleyerbach (20). Last-Minute-Neuzugang Adrian Jurkovic (19) zeigte ebenfalls, dass er das Potenzial für die Bezirksliga hat. Simon denkt jedoch auch an die fernere Zukunft und kümmert sich mit seiner Fußballschule intensiv um den jüngeren Pöckinger Nachwuchs.

Jonas Jäger

Der SCPP-Trainer weiß aber auch, dass es ohne Routine nicht geht. In der Defensive ist Jonas Jäger nicht mehr wegzudenken. Der 31-jährige Innenverteidiger fehlte bis dato als einziger SCPP-Akteur noch keine Minute in dieser Runde. Gleich dreimal wurde er in die FuPa-Elf der Woche gewählt. Zusammen mit Neuzugang Felix Schropp (kam im Sommer vom TSV Oberalting-Seefeld), der sich schnell zum absoluten Leistungsträger entwickelte, bildete er in den vergangenen Wochen und Monaten das Gerüst der immer stabiler werdenden Pöckinger Defensive.

Christoph Kunert/Tim Freiwald

Im Mittelfeld führen Kapitän Christoph Kunert (29 Jahre) und Tim Freiwald (27) das Zepter. Kunert verpasste urlaubsbedingt zwei Spiele, liegt aber bei den Spielminuten dennoch auf Rang zwei hinter Jonas Jäger. Freiwald, früher meist auf den Außenpositionen eingesetzt, zeigte im defensiven Mittelfeld, dass er viel mehr drauf hat als nur seine gefürchteten langen Einwürfe. Freiwald fehlte nur in drei Begegnungen.

Tobias Kernbach

Auch Tobias Kernbach zählt mit seinen 31 Jahren zu den Routiniers beim SC Pöcking-Possenhofen. Der Torwart, den Simon von seinem Ex-Verein TSV Gräfelfing in den Sportpark lotste, zeigte mehrmals seine Klasse. In den zehn Spielen, in denen „Bakka“, so Kernbachs Spitzname, zwischen den Pfosten stand, holte der Aufsteiger sechsmal drei Punkte. Lediglich zweimal musste Kernbach mehr als zwei Bälle aus dem Netz fischen – beim 1:3 in Brunnthal und bei der 2:4-Niederlage in Aubing.

Gianluca Zandt

Sehr bemerkenswert ist auch die Entwicklung von Gianluca Zandt. Mit seiner Schnelligkeit und technischer Stärke ist der 23-Jährige eine feste Größe im Offensivspiel des SCPP. Er verpasste lediglich eine Partie. Neben seinen drei Toren legte Zandt fünf Treffer für seine Mitspieler auf. Bei den Vorlagen ist er damit bis dato der Beste im Pöckinger Kader.

Clemens Link

Nach einer eher enttäuschenden ersten Halbserie nach seiner Rückkehr im vergangenen Winter aus Neuried blüht Clemens Link in dieser Saison wieder auf. Der 26-jährige Offensivakteur ist mit neun Treffern der beste Torschütze des Aufsteigers. Trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten (Link arbeitet in Stuttgart) lief er immer öfter mit seiner Schnelligkeit den Gegenspielern davon. Manchmal agierte er jedoch noch zu eigensinnig. So wären für ihn mehr als drei Torvorbereitungen möglich gewesen.

Quelle: Merkur.de

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