SCO Dritter, SCU Elfter

Hinrunde: SC Oberweikertshofen Top - SC Unterpfaffenhofen-Germering Flop  

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Wieder alles im Griff hat Oberweikertshofens Torwart Maximilian Knobling. 

Unterschiedlicher kann die Ausgangslage für die beiden Landkreis-Vertreter in der Fußball-Bezirksliga nicht sein, wenn im Frühjahr die Saison fortgesetzt wird.

Unterschiedlicher kann die Ausgangslage für die beiden Landkreis-Vertreter in der Fußball-Bezirksliga nicht sein, wenn im Frühjahr die Saison fortgesetzt wird. Während der SC Oberweikertshofen als Tabellendritter noch neunmal die Chance hat, die sofortige Rückkehr in die Landesliga zu meistern, hat der SC Unterpfaffenhofen im zweiten Jahr nach seiner Rückkehr in die Bezirksliga zehn Spiele Zeit, um den Verbleib auf direktem Weg zu sichern.

Dabei rieben sich die Verantwortlichen in Oberweikertshofen im Sommer zunächst verdutzt die Augen, als sie feststellen mussten, was sich da eine Klasse tiefer abspielte. Mit einem klassischen Fehlstart wurde die Saison mit Neu-Trainer Günter Bayer eröffnet. Erst am vierten Spieltag konnte der erste Sieg gefeiert werden (2:0 in Raisting). Dann aber fing sich die Elf. Nach dem 3:2-Derbysieg in Unterpfaffenhofen (Revanche-Termin ist am 4. April) blieb Oweiho sieben Spiele ungeschlagen und rollte die Tabelle von hinten auf. Erst beim Rückrunden-Auftakt gegen Hertha München wurde die Serie gestoppt.

„Das war reine Kopfsache“

Zum verkorksten Saisonstart meinte Manager Uli Bergmann: „Das war reine Kopfsache. Die Jungs haben die Liga zunächst wohl nicht angenommen. Die Mannschaft hat aber zweifellos Qualität, wie sie dann ja auch unter Beweis gestellt hat.“ Um den Druck zu nehmen, hat Bergmann den direkten Wiederaufstieg ohnehin nicht als Ziel ausgegeben. Sollte freilich noch was gehen, „wird die Chance natürlich genutzt“.

In Unterpfaffenhofen wurde dagegen schon nach dem 0:4-Pokal-Aus gegen die drei Klassen tiefer spielende Elf aus Stockdorf früh in der Saison deutlich, dass der Elf von Trainer Victor Medeleanu eine schwere Saison vor der Brust stehen würde. So sieht die Bilanz nach 18 Spieltagen auch ernüchternd aus. Nur sechsmal verließen die Germeringer mit dem selbst gewählten Kampfnamen Upfer Buam den Platz als Sieger, dreimal endeten die Partien remis. Schmerzlich waren die acht Niederlagen. Deprimierend vor allem das 2:9 beim FC Penzberg.

„Die Mannschaft ergibt sich in ihrem Leid“

Der Absturz in den Tabellenkeller ist den Verantwortlichen unerklärlich, steht doch fast die gleiche Mannschaft wie im Jahr zuvor auf dem Platz. Mit Franz Rathmann und Konrad Wanderer hatten nur zwei Stammspieler den Verein in Richtung Olching verlassen. Wanderer kehrt in der Winterpause wieder zurück.

Neben Verletzungspech erzürnte vor allem die Einstellung einiger Spieler Unterpfaffenhofens Sportdirektor Jürgen Kapfer. „Die Mannschaft ergibt sich in ihrem Leid.“ Häufig vermisste Kapfer auch ein Aufbäumen im Spiel seiner Elf. „Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten in der Winterpause versuchen, den Kader zu verstärken. Wir wollen auf jeden Fall so schnell wie möglich da unten raus.“ Mit einem Trainingslager Ende Februar bei Barcelona will sich die Mannschaft auf die Rückrunde einschwören.

Quelle: Merkur.de

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