Fußball - Relegation

TSV Jetzendorf will nicht auf Ergebnis spielen

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Eine zentrale Rolle wird im Rückspiel bei den heimstarken Münchnern TSV-Keeper Dennis Pöllner spielen. 

Der TSV Jetzendorf ist näher dran an der Fußball-Landesliga als je zuvor in seiner Vereinsgeschichte. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel würde der Mannschaft von Trainer Alexander Schäffler am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) beim SV Neuperlach München eine Niederlage mit mehr als zwei eigenen Treffern zum Aufstieg reichen.

Doch darauf wollen es die Grün-Weißen nicht ankommen lassen. „Wir werden auf Sieg spielen und nicht auf ein Ergebnis, das uns ans Ziel bringen würde“, sagt Schäffler vor dem letzten Saisonspiel.

Dass seine Mannschaft dafür bei den Münchnern am Limit spielen muss, steht für den Jetzendorfer Trainer außer Frage. „Wenn man zuhause einen Landesligisten mit 3:0 schlägt, dann spricht das für sich“, sagt Schäffler und verweist auf den deutlichen Heimsieg der Neuperlacher in der ersten Relegationsrunde gegen Cosmos Aystetten.

Auch in der vergangenen Bezirksligasaison präsentierte sich der Verein aus dem Münchner Südosten als ausgesprochen heimstark: Von 14 Spielen gewann der SVN neun, nur zweimal ging er ohne Punkte vom Platz.

Auf die letzte Heimniederlage, das 0:1 gegen Aubing im Oktober 2018, antworteten die Neuperlacher mit 16 von 18 möglichen Heimpunkten und 17:3 Toren.

„Sie haben im Hinspiel gezeigt, dass sie eine hohe individuelle Klasse haben“, sagt Schäffler. Diese Klasse sieht er aber auch bei seiner Mannschaft.

„Die Jungs haben am vergangenen Mittwoch gezeigt, was in ihnen steckt“, so der TSV-Trainer. Beim 2:1-Sieg erzielten Rene Hamann und Stefan Kellner die Tore. Obwohl einige Spieler angeschlagen in die Partie gegangen waren, legten die Jetzendorfer vor.

Für das Rückspiel ändert sich an der personellen Situation nichts. „Die Jungs werden die Verletzungen und Blessuren ausblenden und ein letztes Mal in dieser Saison alles geben“, sagt Schäffler. Der 30-jährige Trainer, der in dieser Saison auf 13 Einsätze als Spieler gekommen ist, hatte im ersten Duell mit dem SVN aufgrund einer Zerrung ausgesetzt. Ob er im Rückspiel spielen kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Anpfiff. „Es wird ein Wettlauf mit der Zeit“, so Schäffler.

Um die sehr gute Stimmung im Team aufrecht zu halten, trafen sich die Spieler am Donnerstag, um gemeinsam auszulaufen. „Danach haben wir zusammen zu Mittag gegessen und den Nachmittag miteinander verbracht“, berichtete der Trainer. „Wir wollen uns unseren Traum erfüllen und werden noch einmal alles raushauen, was in uns steckt“, so Schäffler weiter.

Die Statistik spricht für den TSV Jetzendorf: In den vergangenen sechs Jahren hat sich fünfmal die Mannschaft in der finalen Relegationsrunde zur Landesliga durchgesetzt, die das Hinspiel gewonnen hat. Die Ausnahme gelang dem SC Kirchheim gegen Kolbermoor, der in der Spielzeit 2014/2015 nach einem 0:0-Remis im ersten Duell durch einen 4:1-Sieg im Rückspiel aufstieg.

Quelle: Merkur.de

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