BFC-Coach Brunner: „Unser Kader ist momentan zu klein“

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Andi Brunner erwartet „eine Reihe sehr guter Spiele" von seiner Truppe.

Wolfratshausen – Nach einer Saison unter Andi Brunner als Trainer hat sich die Mannschaft des BCF Wolfratshausen eine erkennbare Handschrift erarbeitet. Ein Interview.

Jetzt geht es darum, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Ausfälle während der Vorbereitung machten es dem 44-Jährigen nicht einfach, alle Bereiche wunschgemäß in den Übungsalltag einzubeziehen. BCF-Reporter Oliver Rabuser sprach mit dem Trainer mit Bundesliga-Lizenz über die anstehende Saison.

Herr Brunner, sind Sie zufrieden mit der zu Ende gehenden Vorbereitungsphase?

Es lief sicher nicht alles optimal. Trotzdem habe ich zuletzt ein gutes Gefühl gehabt. Die aktuelle Verletzung von Michael Pföderl stellt jetzt alles in den Schatten. Er ist ein Spieler, auf den viel aufgebaut war. Zum Auftakt fehlen uns zu allem Überfluss noch Manuel Pratz, Jakob Taffertshofer und Werner Schuhmann. So ist der Kader natürlich zu klein.

Sie konnten fünf Neuzugänge präsentieren. Haben die Ihre Erwartungen erfüllt?

Torhüter Franz Demmel hat sofort gezeigt, dass er ein wichtiger Rückhalt ist. Thaddäus Jell spielte eine gute Vorbereitung und hilft uns weiter, und auch Florian Scheck ist für einen Jugendspieler schon sehr weit. Er ist eine ernsthafte Option im Angriff. Spieler wie Ludwig Huber, der aus Unterhaching kommt, bekommt man natürlich nicht jederzeit. Es war ein Glücksfall für uns, dass es menschlich, qualitativ und vom Wohnort gesehen so gut gepasst hat. Ramazan Akgül muss sich wegen seiner Schulterverletzung noch etwas gedulden.

In der Vorsaison haben Sie mehrfach die Chancenverwertung kritisiert. Besteht Hoffnung auf Besserung?

Nicht unbedingt, aber wir sind auf einem guten Weg. Auch hier wäre Michael Pföderl ein Teil der Problemlösung gewesen. Es bedarf hierzu viel Training und Konzentration. Das Toreschießen ist bei Stürmern eine Frage der Entwicklung.

Vor einem Jahr übernahmen Sie eine komplett neue Mannschaft. Ist das Team nun eingespielt, auch im Hinblick auf die Neuzugänge?

Es wird sich manches erst finden müssen, aber mit dem Vorjahr ist es nicht vergleichbar. Wir fangen auf einem besseren Niveau an, viele Abläufe sind eingespielt. Bei den Neuen sieht man deutlich, dass sie zuvor alle gute Trainer hatten. Sie haben sich schnell eingefunden.

Wer ist in der Landesliga Süd für Sie Favorit?

Die Liga ist von ähnlicher Qualität wie in der letzten Saison, vielleicht etwas ausgeglichener. Den FC Augsburg muss man auf der Rechnung haben, auch Pullach, Rosenheim und Eichstätt.

Und welche Rolle kann Ihre Mannschaft spielen?

Ich denke, wir werden eine Reihe sehr guter Spiele abliefern. Unser Kader ist momentan zu klein, das müssen wir noch ändern. Aber es gibt in unserer Liga sicher wenige Mannschaften, gegen die wir nicht bestehen können. Wir wollen auf jeden Fall mit einem erfolgreichen Saisonstart für positiven Schwung sorgen.

Quelle: fussball-vorort.de

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