Der Ligapokal soll verändert werden - nur wie?

BFV: Ligapokal kann so nicht weitergeführt werden - Lösung muss her 

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Der Kreisspielleiter Zugsitze: Heinz Eckl.

Der BFV und die Kreisleiter sind sich einig: Der neu geschaffene Ligapokal muss verändert werden. Wie ist bisher noch unklar. Stimmen zu möglichen Alternativen.

Landkreis – Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat den Spielbetrieb bis Ende des Jahres ausgesetzt. Davon betroffen sind nicht nur die Begegnungen in den Ligen, sondern auch jene des neu geschaffenen Ligapokals. Hier lief bis zum Lockdown noch die Gruppenphase. Wäre alles nach Plan verlaufen, hätte heuer noch die erste Runde der KO-Phase gespielt werden sollen. Doch daraus wird wegen der neuerlichen Einschränkungen nichts. Das bestätigt auch Heinz Eckl, Kreisspielleiter im Bereich Zugspitze: „Wir wollen ihn aktuell nicht absagen, aber er kann auch in der bestehenden Form nicht fortgesetzt werden.“ Die Zeit reiche dafür einfach nicht aus und der Ligabetrieb habe zunächst die allerhöchste Priorität. „Wir haben noch acht oder neun Meisterschaftsspieltage, eine hohe Anzahl an Nachholspielen und diese sind absolut vorrangig zu behandeln“, erklärt Eckl weiter. „Aber ganz aufgeben wollen wir den Ligapokal noch nicht.“

In den kommenden Wochen soll darüber beraten werden, wie der Wettbewerb noch zu Ende gespielt werden kann. Eckl hat bereits eine Vermutung, wie das geschehen könnte: „Es kommt mit Sicherheit eine Quotientenregel zur Anwendung. Etwas anderes – außer einem kompletten Abbruch – ist gar nicht möglich.“ Zumindest einen groben Zeitrahmen, wann es weitergehen soll, gibt es bereits. „Er sitzt sehr wahrscheinlich im Frühjahr vor Beginn der Meisterschaftsspiele, sofern es vernünftige Zeitfenster gibt. Dann kann man bei eventuellen Problemen auch hier wieder reagieren ohne am Meisterschaftsspielbetrieb großartig zu basteln“, erklärt Eckl. Auf die Spielleiter kommt jetzt in der Planung eine Menge Arbeit zu. Ein Umstand, den sie nun schon seit geraumer Zeit nur allzu genau kennen „Die letzten Wochen waren massiv anstrengend, geprägt von Telefonaten, Mails, Arbeit, Aufwand und Ärger, aber es ist eben auch keine einfache Zeit“, sagt Eckl.  

(ben)

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