„Die Zuschauer können sich auf ein Fußballfest freuen“

Türkgücü muss „Vorendspiel“ um DFB-Pokal gegen TSV 1860 gewinnen

Wieder bei 100 Prozent: Aaron Berzel (l.) ist bereit für das Duell gegen seinen Ex-Verein.
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Wieder bei 100 Prozent: Aaron Berzel (l.) ist bereit für das Duell gegen seinen Ex-Verein. 

Max Kothny konnte etwas durchschnaufen. Der Geschäftsführer von Türkgücü München nutzte das spielfreie Wochenende zur Entspannung. 

München –  Doch die Münchner laufen längst schon wieder auf Hochtouren, der volle Fokus liegt auf 1860. Als „Vorendspiel“ bezeichnet Kothny das Duell gegen die Löwen im Totopokal. Denn: Nach Informationen unserer Zeitung sollen ab dem Viertelfinale die bayerischen Regionalligisten, die derzeit zwar im Trainings-, aber nicht im Spielbetrieb sind, in den Pokal einsteigen. Für die Regionalligisten soll ein Hygienekonzept mit Testungen entwickelt werden.

Da Türkgücü in der 3. Liga acht Punkte Rückstand auf den vierten Platz hat, ist der Totopokal die große Chance auf eine Teilnahme am DFB-Pokal. Doch erst müssen die Löwen aus dem Weg geräumt werden. Motto? Brust raus: „Im Vergleich zum Duell gegen Haching müssen wir auf dem Platz wieder präsenter sein, körperlicher aktiver spielen“, sagt Kothny. 

Türkgücü München will weiterhin die Nummer zwei in München werden

Die Stimmung sei noch mal eine andere, da man gegen einen Lokalrivalen antritt. Einen Lokalrivalen, dem man zukünftig den Rang ablaufen möchte: „An meiner Aussage, dass wir mittelfristig mal die Nummer zwei der Stadt sein wollen, halte ich fest. Wir sind ambitioniert, setzen uns hohe Ziele. In dieser Saison steht 60 aber ohnehin sehr gut in der Tabelle, auf uns wartet noch viel Arbeit“, sagt Kothny im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Verantwortlichen von Türkgücü befinden sich im „regelmäßigen Kontakt“ mit Funktionären der Löwen. 60 sei der greifbarste Verein zur Orientierung, besonders die „super Nachwuchsarbeit“ imponiert dem Verein von Präsident Hasan Kivran.

Am Dienstag erwartet Kothny ein Spektakel: „Die Bühne wird durch unsere gestiegene Bekanntheit und den Gegner noch mal größer. Wir hatten zu Regionalliga-Zeiten im Free-TV schon Einschaltquoten von über 200 000 Personen. Die Zuschauer können sich auf ein Fußballfest freuen.“

Trainer Serdar Dayat, der ein „kampfbetontes Spiel“ prophezeit, kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Auch der Ex-Löwe Aaron Berzel ist wieder bereit für 90 Minuten und soll im Mittelfeld den Ton angeben. Türkgücü brennt auf das Derby: „20:30 Uhr im Grünwalder Stadion, das ist ja fast schon Champions-League-Atmosphäre“, sagt Kothny. 

(Nico-Marius Schmitz)

Quelle: Merkur.de

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