„Nicht da, wo ich hin wollte“

Scherer Opfer der Windlotterie

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Probleme im Schießen hatte Stefanie Scherer. 

Der zweite IBU-Cup ist für Stefanie Scherer vom SC Wall nicht wie gewünscht gelaufen. Trotzdem darf sie auch am kommenden Wochenende wieder starten.

Arber – Stefanie Scherer ist am Wochenende am Arber ein zweites Mal im IBU-Cup, der zweiten Biathlon-Liga, an den Start gegangen. Mit ihren persönlichen Leistungen ist die Läuferin des SC Wall zwar nicht zufrieden, allerdings gehört sie auch am kommenden Wochenende in Lenzerheide (Schweiz) wieder dem deutschen IBU-Cup-Team an.

„Ich konnte läuferisch einfach nicht mehr das vom Wochenende davor abrufen“, ärgert sich Scherer. Im ersten Rennen, dem 12,5 Kilometer Short Einzel, kam die 22-Jährige beim ersten Stehendschießen unter die Räder und musste drei Mal eine 45-sekündige Zeitstrafe hinnehmen. Am Ende blieben fünf Scheiben schwarz. „Im Einzel war das eine reine Windlotterie, da bin ich mit fünf Fehlern noch einigermaßen gut durchgekommen.“ Scherer beendete das Rennen als 35. und damit als Zweitbeste aus dem deutschen Team.

Weiter ging es im Sprintwettbewerb. Dort zeigte die Wallerin eine starke, konzentrierte Leistung am Schießstand und blieb sowohl im Liegen als auch im Stehen fehlerfrei. „Eigentlich liegen mir die Rennen mit vier Schießeinlagen besser. Aber durch die Windbedingungen waren diese Rennen einfach schwerer für mich“, sagt die Polizeioberwachtmeisterin. Trotz der null Fehler im Schießen musste sie sich mit Platz 25 im Sprint zufriedengeben. „Ich war an dem Tag schon ziemlich kaputt und unheimlich froh, alles getroffen zu haben, auch weil mein Ski leider nicht der beste war.“ Eineinhalb Minuten Rückstand auf die Spitze standen zu Buche. „Das ist auf jeden Fall zu viel und nicht das, wo ich hinwollte.“ Auch der Verfolger war noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Mit vier Schießfehlern landete Scherer auf Rang 34. „Ich war dann froh, am Montag einen Tag zuhause gewesen zu sein“, sagt sie.

Nichtsdestotrotz darf die 22-Jährige auch in Lenzerheide wieder im IBU-Cup ran und hat die nächste Chance, sich zu beweisen. Von 20. bis 24. Februar würden die Europameisterschaften in Minsk (Weißrussland) anstehen. „Wie groß Chancen ist, dort mitzufahren, wird sich wohl erst am Wochenende zeigen“, sagt Scherer. „Ich versuche, da einfach realistisch zu bleiben.“

Passsend: Italienerin Dorothea Wierer im heißen Bikini! Pikante Fotos, wie extratipp.com* berichtet.  

emi

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quelle: Merkur.de

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