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FCU bietet eine Halbzeit lang „Sahne-Fußball“

Unterföhring - Diese 90 Minuten werden wohl in die Clubgeschichte des FC Unterföhring eingehen. Vor allem die erste Halbzeit ließ das Fußballer-Herz höher springen.

TSV Gersthofen – FC Unterföhring 3:5 (0:4)

FCU: Vidovic – Hutterer, von Kolzenberg, Manzinger, Peterhammer (68. Orlandi) – Brotz, Sperl – Siebler (75. Christ), Faber, Ok (85. Putta) – Sichort.

Tore: 0:1 Hutterer (16.), 0:2 Sichort (21.), 0:3 Siebler (33.), 0:4 Sichort (43.), 1:4 Hinterberger (52., Foulelfmeter), 1:5 Faber (63., Foulelfmeter), 2:5 Roth (70.), 3.5 Hinterberger (78., Foulelfmeter). Schiedsrichter: Sven Laumer (Penzendorf). Zuschauer: 150.

Der Landesliga- Aufsteiger war eigentlich nur zur Schadensbegrenzung nach Gersthofen gefahren, führte dann aber zur Pause 4:0 und gewann 5:3 beim Aufstiegsaspiranten.
Vorsitzender Franz Faber, der den urlaubenden Trainer Alexander Ebner vertrat, hatte die Mannschaft aus Motivationsgründen schlecht geredet und kuriose Aufstellungsentscheidungen getroffen: Innenverteidiger Efe Ok gab den Linksaußen und Moritz Sperl wechselte von der Außenbahn in die Defensive vor die Abwehr. Faber konnte seine Bauchgefühle schwer erklären, aber er hatte alles richtig gemacht.
Unterföhring war in Durchgang eins Extraklasse und überrollte Gersthofen mit herrlichem Offensivfußball. Allerdings schien bei den Gastgebern der Haussegen gewaltig schief zu hängen. Der Auftritt war Arbeitsverweigerung im fortgeschrittenen Stadium, und der Trainer fragte seine Kicker später auch, ob sie solche Spiele mit ihrem Gewissen vereinbaren könnten.

Dem FCU war das egal, er nahm die Einladung gerne an. Beim 1:0 zog Außenverteidiger Hutterer nach innen und zog gut ab. Tor Nummer zwei war ein Traumkonter von Torwart Vidovic über Sperl zu Torschütze Sichort. Doch es kam noch besser beim 3:0 von Lukas Siebler: Der junge Kicker ließ in der 33. Minute vom rechten Flügel aus zwei Gersthofener mit Übersteigern aussteigen und zimmerte den Ball ins Kreuzeck. „Ich dachte, der spinnt“, kommentierte Faber später dieses absolute Traum-Tor. Und weil es so schön war, legte Aushilfs- Außenstürmer Ok per Flanke für Heinz Sichort noch ein Kopfballtor auf.

Der Sieg war nie in Gefahr

Nach dem Seitenwechsel milderten die Gersthofener das Desaster etwas ab, kassierten aber nach dem schnellen 1:4 noch per Elfmeter von Faber, nach Foul an Sichort, das 1:5. Mitte der zweiten Halbzeit gingen den Unterföhringern dann die Kräfte aus, aber trotz der beiden weiteren Gegentore geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Für Faber war der Einbruch logisch, „denn jeder von uns ist zwei Kilometer mehr gelaufen als sein Gegenspieler“.

Und selbst der sonst immer so pessimistische Technische Leiter Manuel Prieler packte ein Lob aus, das aus seinem Mund etwas Unfassbares war: „Das in der ersten Halbzeit war absoluter Sahne-Fußball.“

von Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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