"Big Points" für die Zebras

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Der TSV Eching (im Bild: Ludwig Stegmeier) gewann sein Spiel beim FC Gerolfing mit 3:2.

TSV Eching – „Big points“ für die Zebras: Der TSV Eching gewinnt den richtungsweisenden Pflichtspielauftakt mit 3:2 (2:2) beim FC Gerolfing.

Co-Trainer Willi Kalichman war die Erleichterung über den gelungenen Start anzumerken. „Wir konnten alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, freute er sich über den zweiten Auswärtserfolg der Saison. Den Fokus richtete der TSV dabei auf hohen Einsatz und große Laufbereitschaft. „Bei den katastrophalen Platzverhältnissen blieben spielerische Höhepunkte aus. Es wurde fast jeder Ball lang geschlagen“, berichtete Kalichman von „absoluter Fußball-Magerkost“.

Den besseren Auftakt erwischten die Gäste. Aus knapp 25 Metern platzierte Fabijan Hrgota einen Freistoß direkt neben den Pfosten zum 0:1 (10.). Die Antwort folgte nahezu auf den Fuß. Der Ball versprang mehrfach vor dem Strafraum der Echinger, kein Spieler konnte klären. Norbert Redl nutzte die Unordnung zum Ausgleich, bei dem Schlussmann Alessandro Kestler alles andere als gut aussah. Der TSV zeigte sich unbeeindruckt: Keine vier Minuten später hämmerte Eren Bircan aus acht Metern an die Latte.

Eine knappe halbe Stunde war absolviert, als Hrgota von Florian Bittner auf die Reise geschickt wurde und eiskalt zum 1:2 vollendete. „Wenn es um Punkte geht, ist Fabi Hrgota sofort präsent“, lobte Kalichman seinen Goalgetter. Doch das letzte Highlight in Durchgang eins gehörte den Gastgebern, weil Eching erneut den Ball nicht aus der Gefahrenzone schlagen konnte. Onur Keskin traf aus 20 Metern zum 2:2 (39.).

Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hätte Hrgota Eching in Führung bringen können, scheiterte nach Vorarbeit von Christian Mühlberger allerdings an Keeper Marco Ernhofer. Frühzeitiger Feierabend dann für Sebastian Graßl: Der Gerolfinger bewarb sich bereits in Halbzeit eins intensiv um einen Platzverweis – nach 50 Minuten schickte ihn Schiedsrichter Florian Heilgemeir vorzeitig zum Duschen.

Kalichman brachte Zelimir Tosic für Bircan (zuvor bereits Marko Juric für Marco Doms, der verletzt ausschied). Der Schachzug sollte sich später bezahlt machen. Gerolfings Wlad Beiz sah nach einer Tätlichkeit folgerichtig glatt Rot. Mit nunmehr zwei Mann mehr wollte Eching unbedingt den Sieg: Tosic drang in den Strafraum ein, fand zunächst seinen Meister in Torwart Ernhofer. Den Abpraller allerdings verwandelte der Stürmer zum umjubelten 3:2-Siegtreffer für den TSV Eching (77.)!

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Quelle: fussball-vorort.de

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