Hachings Motor stottert noch

Bigalke spielt erstmals über die volle Distanz

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Sascha Bigalke tastet sich langsam wieder an seine alte Form heran.

SpVgg Unterhaching - Zehn Tage vor dem Punktspielauftakt am 27. Februar präsentiert sich die SpVgg Unterhaching noch nicht in in der passenden Form.

Am Mittwochabend ging für die Hachinger das dritte von bisher vier absolvierten Testspielen verloren. Im Sportpark Heimstetten unterlagen die Rot-Blauen dem Bayernligisten SV Heimstetten mit 1:2 (1:2). Vor allem in der Offensive sah SpVgg-Trainer Claus Schromm noch Luft nach oben. „Die letzte Konsequenz im letzten Drittel fehlt“, befand der Fußballlehrer. Im Angriff hatte Schromm viel rochiert. Neben Sascha Bigalke kamen mit Nicolas Hinterseer, Markus Einsiedler und den beiden Winter-Neuzugängen Vitalij Lux und Caleb Clarke zahlreiche Neuzugänge zum Einsatz. Bei Lux und Clarke, der im Hachinger Trikot debütierte, sah Schromm gute Ansätze. Allerdings fehle es beiden noch an der „letzten Bindung“ zur Mannschaft. Mit der Leistung Bigalkes, der nach seiner Verletzung erstmals wieder über die volle Distanz ging, war Schromm nicht unzufrieden. „Er ist auf einem ganz guten Stand“, sagte der Chef-Trainer.

Abgesehen von einem Kopfballtreffer von Ulrich Taffertshofer nach einem Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:1 (35.) gelang dem Regionalligisten gegen den klassentiefer spielenden Landkreis-Konkurrenten kein Tor. Trotz vorhandener Chancen wie einem Alleingang in der zweiten Hälfte von Bigalke , war vor dem Tor nicht mehr drin. Vorne stotterte also der Motor, und auch die Defensive offenbarte noch so manches Problemfeld. Gerade in den Anfangsminuten gestattete die SpVgg den Hausherren zu viel Spielraum inklusive eines Tores von Malcom Olwa-Luta zum 1:0 (13.). „Leider waren wir in den ersten 20 Minuten nicht auf dem Platz, was absolut nicht nachvollziehbar ist“, bemängelte Schromm, der kurz vor der Halbzeit den zweiten Gegentreffer beobachten musste.

Angesichts eines „richtig guten und motivierten Gegners“ und vielen Rochaden im eigenen Team konnte Schromm mit der Niederlage freilich leben. „Der Wille und das Engagement haben gepasst.“

Beim nächsten und letzten Test vor dem Liga-Auftakt am 27. Februar will Schromm der Startformation im Testspiel am morgigen Samstag (14 Uhr) bei Austria Salzburg näher kommen. Während Stammtorwart Stefan Marinovic wieder für Maximilian Hehn zwischen den Pfosten stehen wird, kommen die Einsätze von Jonas Hummels, Alexander Piller und Dominic Reisner im fünften Testspiel noch zu früh. Innenverteidiger Hummels laboriert weiterhin an muskulären Problemen im Kniebereich. Piller ist nach einem Innenband-Anriss erst wieder ins Lauftraining eingestiegen und muss noch mindestens zehn Tage pausieren.

Ebenfalls noch etwas länger pausieren muss wohl Reisner. Den Stürmer plagt eine hartnäckige Schambein-Entzündung.

Quelle: fussball-vorort.de

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