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Bissige Seelöwen

Ratlos: Orhan Akkurt blieb in seinem ersten Punktspiel nach seiner Rückkehr zum SV Pullach ohne Bindung zum Spiel. Foto: Robert Brouczek

SV Pullach - Nur zwei Wochen nach dem ungefährdeten 4:2-Sieg im Toto-Pokal gastiert der SV Pullach heute (18.30 Uhr) schon wieder bei der FT Starnberg 09.

Weil es diesmal um Punkte geht, erwartet Carsten Teschke wesentlich mehr Widerstand. „Vorbereitungs- und Pokalspiele haben nichts mit dem Ligavergleich zu tun“, betont der SVP-Coach den weit höheren Stellenwert einer Landesligapartie. „Das wird mit Sicherheit schwerer.“ Und da spiele das Resultat von vor 14 Tagen dann doch eine Rolle. „Starnberg wird die Pokalpleite vergessen machen wollen.“ Zudem verbuchten die „Seelöwen“ nach einer völlig sieglosen Vorbereitung zum Landesligastart beim FC Vilshofen einen 2:1-Erfolg, bei dem der entscheidende Treffer erst in der Nachspielzeit fiel. „Das wird ihnen Selbstvertrauen geben“, vermutet Teschke. Sein eigenes Team feierte einen weniger gelungenen Auftakt. Das 2:2 gegen Kirchanschöring war, zumindest vom Ergebnis her, eine Enttäuschung. Doch Teschke fand den Auftritt seiner Raben nicht grundsätzlich schlecht. „Wenn man gewinnt, ist alles gut, wenn nicht, stellt man alles in Frage“, wehrt er sich gegen allzu harte Kritik. Für den 41-Jährigen liegt die Wahrheit in der Mitte: „Die ersten 20 Minuten waren von der Spielanlage her richtig gut, da ist der Ball gelaufen. Und in der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft sehr bemüht.“ Freilich hat auch Teschke seine Kritikpunkte, einen vor allem: die Häufung individueller Fehler. Gegen Kirchanschöring ermöglichten die Innenverteidiger Christopher Meissner und Florian Königer mit Schnitzern die beiden Gegentreffer, die für die Gäste jeweils die Führung bedeuteten. „Aber es sind immer andere, denen die Fehler unterlaufen. Dieses Problem hatten wir schon während der gesamten Vorbereitung. Das müssen wir unbedingt abstellen“, fordert Teschke 90 Minuten lang höchste Konzentration von allen Spielern. Gut möglich, dass die Startelf vom Samstag in Starnberg die Gelegenheit zur Wiedergutmachung erhält. Alternativen gibt es zwar, doch, so Teschke: „Es sind mir zu viele Spieler auf einem Level.“ Im Klartext: Die Leute von der Bank drängen sich nicht entschlossen genug auf. „Wenn ich nicht spiele, muss ich im Training beweisen, dass ich eine Klasse besser bin als der, der spielt. Und wenn ich dann spiele, muss ich meine Chance nutzen“, fordert der Coach seine Bankdrücker heraus. Insgesamt bleibt Teschke aber zuversichtlich: „Wenn die Mannschaft sicherer wird, wird sie sich mit ihrer spielerischen Dominanz durchsetzen. Ich hoffe, schon in Starnberg.“

SV Pullach: Shohat - Roth, Königer, Meissner, Beierkuhnkein, Schuff, Heckel, Schuster, Cukur, Schmeer, Akkurt .

Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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