Bitter! FCU kassiert 1:1 in der Nachspielzeit

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Distanzschuss: Alexander Schneider nimmt das Landshuter Gehäuse (und Kollegen Efkan Bekiroglu) ins Visier.

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring hat gepatzt. In einem ganz schlechten Spiel kam er am Freitag gegen Landshut nur zu einem 1:1.

Wenn eine Auswechslung der Gästemannschaft in der 61. Minute schon den Hauch eines Höhepunktes hatte, dann kann das Fußballspiel nicht viel Potenzial für die Sport-1-Classics haben. Am Freitag mussten die Zuschauer an der Bergstraße bei der Bayernliga-Begegnung des FC Unterföhring gegen die SpVgg Landshut schon Geduld und etwas Leidensfähigkeit mitbringen. Das 1:1 (0:0) hatte auch keinen Sieger verdient.

In der ersten Halbzeit warteten irgendwie beide auf den Fehler des Gegners oder die goldene Standardsituation. Bei den dezenten Torannäherungen waren die von drei heftigen Niederlagen stark gebeutelten Landshuter einen Tick gefährlicher. Einmal schossen die Gäste recht frei stehend in die Walachei (39.) und in der 41. Minute war Sebastian Fritz bei einem recht zentralen Abschluss aber gut auf dem Posten. Unterföhring hatte nach vorne nicht viel zu bieten, was ziemlich an das Auftakt-0:0 in Bogen erinnerte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht wirklich besser, aber der FCU legte einen Gang zu. Bei der einen oder anderen Standard herrschte etwas Gefahr, aber Brecher Jerome Fayé konnte sich im Strafraum nie wirklich gegen die niederbayerischen Riesen durchsetzen. Recht knapp war in der 72. Minute ein Freistoß von Efkan Bekiroglu, der sein Ziel aber doch einen guten Meter verfehlte.

Mit zunehmender Spieldauer zeigten die Landshuter, dass sie nach 13 Gegentoren in den ersten drei Spielen prima mit einem 0:0 leben könnten. Die Unterföhringer dagegen legten zu, schoben an und zeigten Wille. Der letzte Pass kam in einem nach wie vor ziemlich zähen Kick nicht an.

In der 83. Minute hatte der Liechtensteiner Nationalspieler Martin Büchel die bis dahin beste Chance der Partie, als er aus dem Rückraum abzog und knapp über die Latte traf. Daraus entwickelte sich dann auch die entscheidende Druckphase. In der 85. Minute machte der FCU das Tor und das entschädigte dann wirklich für einiges. Nach einer perfekten Flanke von Alexander Schneider nahm Andreas Faber den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes direkt und traf links oben ins Eck. Technisch war das schon richtig stark gemacht. Landshut war fast tot, schlug aber zurück mit einem mittigen Freistoß, bei dem Torwart Sebastian Fritz extrem schlecht aussah (90.+2).

Quelle: fussball-vorort.de

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