Buchbach muss zu den kleinen Bayern

Bobenstetter: "Da müssen wir sicherlich die Ohren anlegen"

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Trotz Fehlversuchs gegen Schweinfurt: Aleks Petrovic bleibt Buchbachs Elfmeterschütze.

TSV Buchbach - Buchbach-Trainer Anton Bobenstetter stellt sich vor dem Auswärtsspiel am Mittwochabend auf einen gereizten FC Bayern II ein.

Es ist die letzte Englische Woche in diesem Jahr für den TSV Buchbach: Nach dem 1:0 gegen Schweinfurt gastieren die Rot-Weißen am Mittwoch um 19 Uhr zum Nachholspiel beim FC Bayern München 2 im Grünwalder Stadion, ehe es am Samstag nach Augsburg geht.

„Die erste Saisonniederlage der Bayern am Freitag gegen Nürnberg spielt uns nicht in die Karten. Jetzt werden die Bayern erst richtig Gas geben. Ich fürchte, da wird nicht gut Kirschenessen sein. Da müssen wir mit Sicherheit die Ohren anlegen“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter vor dem Treffen mit dem Titelfavoriten, das ursprünglich Anfang August über die Bühne gehen sollte, wegen der China-Reise der FCB-Profis aber verschoben wurde.

„Uns wäre es lieber gewesen, wenn das Spiel im August ausgetragen worden wäre. Da wäre die Bayern-Mannschaft zum einen noch nicht so eingespielt gewesen, und zum anderen hätten wir nicht untätig 14 Tage rumsitzen müssen. Das hat uns schon aus dem Rhythmus gebracht. Aber jetzt können wir das dann endlich abhaken“, so Bobenstetter.

Die Buchbacher stehen trotz des Sieges gegen Schweinfurt auf einem Abstiegs-Relegationsplatz, haben aber Tuchfühlung zum Mittelfeld. Bobenstetter: „Der Sieg gegen Schweinfurt hat uns schon gutgetan. Wir haben uns da für eine starke Leistung belohnt. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden und beeindruckt, wie wir das Spiel im Griff gehabt und den Gegner kontrolliert haben.“

Um auch bei den Bayern was zu reißen, bedarf es aber einer deutlich besseren Chancenverwertung. Bislang stehen in den sechs Begegnungen gegen die Bayern drei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. „Im Prinzip spielen wir in jeder Partie auf Sieg, gegen die Bayern täte uns schon ein Unentschieden richtig gut“, sagt Bobenstetter, dessen Team mit einem Remis auf Rang 13 vorrücken würde.

Er freut sich darauf, wieder im Grünwalder anzutreten: „Jetzt haben wir dort schon einige Begegnungen gespielt, aber es ist immer ein besonderes Erlebnis, dort gegen die Bayern zu spielen.“ Der Fan-Bus, in dem noch einige Plätze frei sind, startet um 16 Uhr an der SMR-Arena.

Der Trainer kann auf den Kader zurückgreifen, der sich am Freitag gegen Schweinfurt durchgesetzt hat. Moritz Löffler (Fersenprellung) wird voraussichtlich nicht dabei sein. Bobenstetter: „Er hat immer noch Schmerzen und wird sich einer Kernspin unterziehen. Da wissen wir dann, woran wir sind. Bei Mo muss ich mich da um nichts kümmern, da er ja selber Physiotherapeut ist und seine Kontakte hat. Die Zwangspause ist aber schade für ihn, weil er gut drauf war.“ Der Coach will aber nicht klagen: „Wir haben diese Saison bislang Glück gehabt und sind durch die vielen Englischen Wochen ohne größere Blessuren gekommen.“

Falls die Rot-Weißen im Grünwalder erneut einen Elfmeter bekommen – wer wird dann schießen, nachdem sich Aleks Petrovic in dieser Saison schon zwei Fehlschüsse geleistet hat? Bobenstetter: „Seine Quote ist ja gut, er hat 18 von 21 Elfern verwandelt. Darunter viele wichtige, wie vor 14 Tagen gegen Ingolstadt oder vor zwei Jahren, als wir unsere Sonderfahrt nach Nürnberg hatten.“

Quelle: fussball-vorort.de

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