Nach Niederlage in Garching

Bobenstetter nach 2:3: "Das schmeichelt uns"

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TSV-Coach Anton Bobenstetter fand nach der 2:3-Niederlage in Garching klare Worte.

TSV Buchbach - Nach der Niederlage zum Auftakt beim VfR Garching sparte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nicht mit Kritik.

So hat man sich das beim TSV Buchbach nicht vorgestellt: Die Rot-Weißen unterlagen zum Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga Bayern beim VfR Garching 2:3. „Das Ergebnis schmeichelt uns. Der Gegner war in allen Belangen überlegen“, musste Trainer Anton Bobenstetter konstatieren. „Wir haben die Zweikämpfe nicht gewonnen. Warum das so war, müssen wir am Montag im Training analysieren. Fakt ist, dass wir uns nicht hätten beschweren können, wenn wir nach einer halben Stunde mit 0:4 im Rückstand gewesen wären.“

In der 16. Minute steckte Daniel Suck nach einem tollen Diagonalpass von Florian de Prato für Manuel Eisgruber durch, der Sandro Volz keine Chance ließ. Nur eine Minute später klingelte es erneut im Buchbacher Kasten. Diesmal war es Mario Staudigl, der nach Vorarbeit von Suck einköpfte. Florian de Prato und Dennis Niebauer hatten weitere Möglichkeiten, ehe Florian de Prato in der 41. Minute wegrutschte und Aleksandro Petrovic den Querpass zum Anschlusstreffer verwandelte. „Das war unser erster Abschluss“, gestand Bobenstetter, dessen Team nach der Pause mehr Ballkontrolle hatte, aber selten gefährlich nach vorne kam und bei Gegenangriffen schlecht aussah. Bobenstetter: „Die Garchinger sind wie das Messer durch die weiche Butter, das war bei uns durch die Bank zu wenig. Da gibt es nichts zum Schönreden.“

In der 59. Minute musste Volz gegen den quirligen Suck eine Glanzparade auspacken, um den dritten Treffer zu verhindern. Der fiel in der 75. Minute: Suck, Staudigl und der bärenstarke Florian Wenninger spielten mit den Rot-Weißen Katz und Maus, so dass Niebauer den Ball aus elf Metern in aller Ruhe einschieben konnte.

In der Nachspielzeit gelang den Gästen noch etwas Ergebnis-Kosmetik durch Maxi Bauer, der nach einem verunglückten Torschuss von Patrick Walleth traf. „Wir haben vier Mal aufs Tor geschossen und zwei Tore gemacht. Diese Ausbeute wäre ja an sich nicht so schlecht, aber ansonsten waren wir hoffnungslos unterlegen“, so Bobenstetter, den vor allem wurmte: „Garching ist normalerweise ein Gegner, der mit dem gleichen Wasser kocht wie wir. Deswegen ist die Niederlage umso bitterer. Jetzt haben wir nur noch 33 Spieltage Zeit, um die 40 Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“

Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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