Bobenstetter nach Sieg "auf Wolke sieben"

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Anton Bobenstetter war nach dem Auswärtssieg sichtlich gut gelaunt.

TSV Buchbach - Mit 3:0 Toren setzte sich der TSV Buchbach in einer wahren Hitzeschlacht im Hans-Walter- Wild-Stadion gegen die SpVgg Bayreuth durch.

„Ich könnte die ganze Welt umarmen – überragend – Wolke sieben, überglücklich – gibt’s noch weitere Steigerungen?“, Trainer Anton Bobenstetter war rundherum happy. „Nach unserer Führung haben wir den Ball sehr gut laufen lassen. Wir haben noch einige Prozente zugelegt, während man bei Bayreuth die erste Enttäuschung schon etwas gesehen hat. Wir haben die Sicherheit bekommen, die den Hausherren dann gefehlt hat. Nach dem 3:0 war Bayreuth regelrecht gelähmt“, analysierte Bobenstetter, während SpVgg-Trainer Dieter Kurth konstatierte: „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben in der ersten Halbzeit keine Torchance gehabt.“ Den Torreigen für die Buchbacher eröffnete Thomas Hamberger, der nach Vorarbeit von Aleksandro Petrovic und Mijo Stijepic Miroljub Zivkovic umkurvte und den Ball über Keeper Andreas Sponsel lupfte (22.).

„Hambo ist gut in die Spitze und mit Zug in den Strafraum gegangen. Diese Entschlossenheit predige ich seit Jahren, das kann er ruhig öfter machen“, freute sich Bobenstetter, der in der 39. Minute den zweiten Treffer sah, als Petrovic einen Flankenball auf Maxi Hellinger ablegte, der aus 16 Metern mit einem trockenen Schuss traf. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätten Markus Grübl und Stijepic den dritten Treffer erzielen müssen, doch Sponsel konnte gegen die beiden Buchbacher klären. Besser machte es Stijepic in der 75. Minute, als er mit dem Rücken zum Tor mit Petrovic Doppelpass spielte und aus zwölf Metern ins lange Eck traf. Bobenstetter: „Wieder drei verschiedene Torschützen. Daran sieht man, dass alle Spieler wichtig sind, dass wir alle Spieler stark machen.“

Erstmalig blieb die neuformierte Buchbacher Abwehr ohne Gegentreffer. „Das hat schon gegen Fürth gut ausgeschaut. Da hatten die Jungs noch ein paar kleine Wackler, aber jetzt haben sie 93 Minuten lang eine konzentrierte Leistung abgeliefert“, lobte Bobenstetter die Innenverteidigung mit Maxi Drum und Kevin Hingerl und befand: „Die Jungs sind technisch gut ausgebildet, haben die Gegner super angelaufen und sind ohne echte Fouls ausgekommen.“ Wie tief der Bayreuther Frust saß, machte Marius Strangl deutlich, als er erst überhart einstieg und dann meckerte (55.).

Bobenstetter: „Strangl war drei Jahre Stammspieler bei Erfurt in der 3. Liga und dann fliegt er gegen Hellinger, den er nicht mal kannte, vom Platz. Das sagt alles.“ Die Gastgeber 35 Minuten in Unterzahl – tödlich bei 32 Grad. „Der Sieg war sehr wichtig“, sagt Bobenstetter, der sich vor allem „für seine Jungs“ freut: „Sie haben in der Vorbereitung sehr hart gearbeitet. Und dann so ein Sieg bei nahezu unmenschlichen Bedingungen. Das war beste Werbung für das Spiel am Freitag gegen die Bayern.“

Quelle: fussball-vorort.de

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