4. Runde im Totopokal

Pokalwunder bleibt aus - Böbing gegen Peiting chancenlos

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Im letzten Augenblick brachte der Böbinger Keeper Maximilian Erhard (r.) hier noch die Fingerspitzen an den Ball bevor Benedikt Multerer vom TSV Peiting (rot) abschließen konnte. Paul Haberäcker blieb die Zuschauerrolle.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze? Nicht immer: Das Duell zwischen Böbing und Peiting nahm einen erwartbaren Verlauf.

Böbing – Zweifelsohne gehörte der SC Böbing zu den positiven Überraschungen des diesjährigen Totopokals. Die Mannschaft aus der A-Klasse 8 war bis in die vierte Runde gekommen. Dort war gegen den Kreisligisten TSV Peiting allerdings Schluss. Böbing verlor am Mittwochabend mit 0:8 (0:4).

„Wir waren einfach unterlegen, das muss man so anerkennen“, bilanzierte Pascal Jaensch, der Trainer des SC Böbing. Nicht umsonst habe der TSV Peiting vergangene Saison um den Aufstieg in die Bezirksliga gespielt. Dennoch konnte Jaensch „gute Aspekte“ aus dieser deutlichen Niederlage mitnehmen. „Die Spieler haben Kampfgeist bewiesen und nicht gemotzt, selbst als wir deutlich in Rückstand waren“, berichtet der Trainer.

Böbing verliert gegen Peiting im Pokal - „einfach unterlegen“

„Positiv“ fiel das Fazit beim TSV Peiting aus. „Wir hatten das Spiel in der Hand und haben auch schöne Tore erzielt“, sagte TSV-Trainer Fabian Melzer. „8:0 muss man dann erstmal gewinnen, auch gegen einen zwei Klassen tiefer spielenden Gegner.“ Dabei traten die Peitinger nicht in Bestbesetzung an. Kräfteschonen für den Saisonauftakt am Samstag gegen Aich war angesagt.

In der neunten Spielminute eröffnete Alexander Karbach den Torreigen des Totopokal-Halbfinals der Gruppe West. Matthias Lotter, Florian Meier und Benedikt Multerer erhöhten bis zur Halbzeitpause auf 4:0. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt der SC Böbing den Gegner 17 Spielminuten von einem Torerfolg ab. Dann war es Stefan Bachmeier, der auf 5:0 stellte. In der Folge sorgten Elias Heiß, Andreas Stadler und erneut Bachmeier mit ihren Toren für den 8:0-Endstand.

Halbfinaleinzug für Böbing ein großer Erfolg

Für den SC Böbing war aber allein der Einzug ins Halbfinale ein großer Erfolg. „Damit haben wir gar nicht gerechnet“, sagte Jaensch. Vor allem der 2:0-Sieg gegen den TSV Altenstadt in der zweiten Runde kam für viele überraschend. Da derzeit einige Spieler im Urlaub weilen oder verletzungsbedingt nicht auflaufen konnten, nutzte der Trainer die Gelegenheit, um ein paar Dinge auszuprobieren und sah das Spiel als zusätzliche konditionelle Einheit. Vorbereiten unter Wettkampfbedingungen – „das Geilste, was es gibt“, sagte Jaensch.

Peiting trifft im Finale der Gruppe West auf Polling

Als „gute Ergänzung zum Testen“ bezeichnete Melzer die Pokalspiele. Nach einem Freilos in Runde eins und dem holprigen Start gegen Wielenbach (5:2) gewannen die Peitinger gegen den SV Igling mit 4:0. „Da haben wir gegen einen ambitionierten Kreisklassisten eine sehr gute Leistung gezeigt“, befand Melzer. Dabei probierte der TSV viel aus, setzte verschiedene Spieler ein.

Im Finale der Gruppe West treffen die Peitinger auf den SV Polling, der in der neuen Saison in der Kreisliga 1 antritt. Die Pollinger setzten sich im Halbfinale mit 1:0 gegen den Bezirksligisten SV Raisting durch. Der Termin für das Endspiel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Der VfL Denklingen hat derweil schon sein erstes Saisonspiel bestritten und gewann mit 2:0 gegen den SC Oberweikertshofen

Quelle: Merkur.de

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