Hat der BCF den Bogen raus ?

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Rückkehr ins Farcheter Team: Mitch Rödl (li.) hat seine Verletzung überwunden und wird in Bogen Enzo Potenza (Geschäftsreise) ersetzen.

BCF Wolfratshausen - Der Oktober als Richtschnur für den weiteren Saisonverlauf des BCF Wolfratshausen: Was in Rain mit dem 2:1-Erfolg gut begonnen hat, soll am heutigen Samstag (Anpfiff: 16 Uhr) beim TSV Bogen seine Fortsetzung finden. Der Bus fährt um 11.30 Uhr am Isar-Loisach-Stadion ab.

In Rain hatte der BCF den Bogen raus. Zweifellos. Jetzt, beim Spiel im Gäubodenland, will man einen „Rainfall“ logischerweise um jeden Preis verhindern. Ein Wortspiel, klar, aber doch mit einer gewissen Aussagekraft. Gemeinhin gilt Reiner Leitls Fokus einzig der bevorstehenden Aufgabe. Kurz aber lässt der 54-Jährige den Blick auf das Programm danach schweifen. Der Oktober gibt für den BCF-Trainer die „Richtlinie für die Tabellensituation“ vor. Das einerseits satte Programm mit zwei englischen Wochen bietet auf der anderen Seite ausreichend Gelegenheiten, im Klassement wieder ähnliche Höhen zu erklimmen wie zu Saisonbeginn. Seine Kicker könnten sich „relativ gut herausarbeiten, soweit sie konzentriert arbeiten“, sagt Leitl.

Überhaupt nicht zu gebrauchen ist hierfür der Schwenk ins Vorjahr. Damals erwischte es die Farcheter zweimal böse gegen die Niederbayern. 1:6 unterlag Wolfratshausen in der Vorrunde. Schlimmer noch: Im Rückspiel verlor der BCF mit 2:4, obwohl es kurz vor Spielende noch Unentscheiden gestanden hatte. „Eine bittere Situation damals“, konstatiert Leitl. Seine Truppe stand hinten drin und benötigte jeden Punkt.

Und damit ist der Cheftrainer zurück in der Gegenwart. Alles Schnee von gestern, sagt Leitl zum anstehenden Duell. Bogen spiele heuer mit einer verjüngten Elf, habe zudem neue Übungsleiter. Und bei seiner Equipe ist sowieso alles ganz anders. „Wir sind nicht mehr so leicht zu spielen“, lebt Leitl Selbstbewusstsein vor. Gegen die beiden Viererketten Farchets sei es für jeden Gegner „schwierig sich durchzuspielen“. Hinzu kommt der Erfolg aus der Vorwoche. Seine Spieler seien erleichtert gewesen, sagt der Coach, „sie haben gesehen, dass auch gegen stärkere Mannschaften etwas geht“. Außerdem fahre man gewiss nicht zweieinhalb Stunden, um sich „schlecht aus der Affäre zu ziehen“. Den Blick für die Realität verliert Leitl dessen ungeachtet nicht. Der TSV hat je sieben Siege und Punkteteilungen hinter sich, bislang nur zweimal verloren. „Die bekommen wenig Gegentore. Liegst du gegen so eine Mannschaft im Rückstand, wird es unglaublich schwer.“

Der Kader für Bogen ist annähernd der gleiche wie der der Vorwoche. Ausnahme: Enzo Potenza fehlt, er ist auf Geschäftsreise. Er wird eins zu eins durch Mitch Rödl ersetzt, der seit einigen Einheiten wieder fest im Mannschaftstraining dabei ist. Gleiches gilt für Lamine Guèye, den Leitl allerdings vorerst als Joker in der Hinterhand behalten möchte.

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Quelle: fussball-vorort.de

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