Brandstetter trifft: FCU endgültig ein Spitzenteam

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Höhenvorteil: Andreas Brandstetter köpft das 1:0 genau ins Kreuzeck.

FC Unterföhring - 250 Zuschauer waren für Unterföhringer Verhältnisse schon eine Regionalliga- Kulisse. Am Samstag herrschte viel Betrieb an der Bergstraße und der FC Unterföhring ist nach dem 1:0 (1:0) im Topspiel gegen den TSV Rain in der Bayernliga richtig vorne dabei.

Die Zuschauer sahen von der ersten Minute an ein echtes Spitzenspiel mit großer technischer Klasse und viel Tempo. Dem FC Unterföhring waren die Ausfälle mehrerer Alphatiere kaum zu sehen und so dominierte das Heimteam die erste Halbzeit. Unterföhring stand defensiv stabil und ließ in 45 Minuten nur eine Doppelchance der Gäste zu, die es aber in sich hatte. Der FCU hatte schon in der ersten Minuten gute Torszenen und musste aber bis zur 33. Minute auf den erlösenden Torjubel warten. Nach einer Ecke stand Andreas Brandstetter in der Luft ein gutes Stück über den 1,90-Meter- Riegeln aus Rain und köpfte genau ins Kreuzeck.

Somit konnte auch der am Pfosten stehende Verteidiger nichts mehr retten. „Dieses Tor war alleine das Eintrittsgeld wert“, sagte Unterföhrings Technischer Leiter Manuel Prieler. Seine Mannschaft ließ auch bei der 1:0-Führung nicht nach und war kurz vor der Pause dem zweiten Treffer auch nahe. Hofmann und Vrenzi aus dem Spiel heraus sowie Gillich nach einer Ecke hatten gute Möglichkeiten für die Fast-Vorentscheidung. In Durchgang zwei veränderte sich dann zumindest die Ballbesitzverhältnisse zugunsten der Gäste. Rain investierte mehr in die Partie und wollte mit der Brechstange seine Krise stoppen. Unterföhrings gewachsene Spitzenmannschaft bewahrte aber auch da kühlen Kopf und ließ kaum Aktionen im eigenen Strafraum zu. Die Großtat von Patrick Nothhaft Mitte der ersten Hälfte blieb also der kribbligste Moment.

Für die Zuschauer stellte sich die Frage, warum Sebastian Kinzel die kompletten 90 Minuten auf der Reservebank saß. Rains Tormaschine ist mit unfassbaren 22 Treffern längst der Albtraum der Liga. In Unterföhring durfte oder konnte er nicht – aus welchen Gründen auch immer. In der 70. Minute kamen dann die Unterföhringer einmal wieder gefährlich nach vorne und vergaben in Person von Yasin Yilmaz den Matchball zum 2:0. Finaler Aufreger des Spiels, in dem dem FC Unterföhring an der Kasse sogar die Eintrittskarten ausgingen. Finaler Aufreger war dann eine Aktion gegen den wieder richtig aktiven Albion Vrenezi, als der FCU vehement in der Schlussminute einen Elfer forderte.

So blieb es aber bei diesem 1:0, das für Fußballer der schönste Sieg überhaupt ist. Hinten nichts zulassen und vorne den entscheidenden Treffer setzen, damit sich der Gegner doppelt ärgert. Und genau mit solchen Siegen wird der auf Tabellenplatz drei gekletterte FCU immer mehr zu einem Kandidaten für die Regionalliga.

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Quelle: fussball-vorort.de

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