Bruck feiert 5:0-Kanterheimsieg

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SC-Trainer Sarisakal findet, dass es in der Mannschaft zur Zeit einfach stimmt.

SC Fürstenfeldbruck - Die Brucker gewinnen ihr Heimspiel gegen den VfB Durach klar und deutlich mit 5:0.

Mit Heimsiegen gesegnet ist der finanziell weiterhin klamme SC Fürstenfeldbruck genauso wenig wie mit frischem Geld. Wenn’s aber klappt, dann so richtig: Das 5:0 (4:0) über Durach war zwar erst der zweite dreifache Punktgewinn im Brucker Stadion, fiel aber nur ein Tor niedriger aus als der 6:0-Erfolg Ende September gegen Gersthofen. Türöffner zum Kantersieg war Tamas Madar.

Der kleine Ungar im Brucker Dress profitierte bereits nach sechs Minuten davon, dass seinem Mannschaftskollegen Karol Kopec das Leder versprang. Und zwar direkt vor Madars Füße, der daraufhin nur noch zum 1:0 einschießen brauchte. „Damit hat sich die Mannschaft freie Räume erarbeitet“, freute sich Trainer Tarik Sarisakal über den frühen Coup. Seine Elf hatte die Vorgaben aus dem gewonnenen Derby vor einer Woche in Oberweikertshofen nahtlos übernommen.

„Wir sind unserer Linie treu geblieben und sind dafür belohnt worden.“ Die frühe Führung wäre allerdings beinahe wertlos geworden, als die Brucker Hintermannschaft nach einer Viertelstunde bei einem Duracher Angriff brav Spalier stand. Aber Felix Thiel im SCF-Tor passte auf und hielt mit seiner Glanztat die Führung fest. Es blieb die einzig nennenswerte Chance der Allgäuer Gäste. Zu stark spielte der SCF ansonsten. Und so stand es statt 1:1 kurz darauf 2:0. Der wieder einmal überragende Uli Fries hatte einen Freistoß aus spitzen Winkel direkt ins Dreieck gezirkelt – unhaltbar für Durachs Keeper Dominik Rotter. Und wem das noch nicht Vorentscheidung genug war, der war spätestens nach dem Doppelschlag von Marian Meier zwischen der 33. und 38. Minute überzeugt.

Die Vorlage von Fries zum 3:0, bei der er den Ball gefühlvoll an seinem Gegenspieler vorbei genau in den Lauf von Meier streichelte, war alleine das Eintrittsgeld wert. „Mit dem 4:0 zur Halbzeit war der Drops natürlich gelutscht“, sagte Sarisakal. Für den Übungsleiter war es trotzdem wichtig, dass seine Truppe die Konzentration weiter hoch hielt. „Wir wollten schließlich zu Null spielen.“ Dass Fries seinen Galauftritt auch noch mit dem 5:0 gekrönt hatte, „spricht Bände, dass es in der Mannschaft zur Zeit einfach stimmt“, so Sarisakal. Der Heimtriumph sei die richtige Reaktion auf den Derbysieg gewesen. „Denn der wäre nichts wert gewesen, wenn wir nicht nachgelegt hätten.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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