Bruck hadert mit Schiri - Welzmüller sieht Rot

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Auf dem Weg in die Kabine: Lukas Welzmüller sah nach einer Notbremse die Rote Karte.

SC Fürstenfeldbruck - Ein Platzverweis, Ärger über strittige Schiedsrichter-Entscheidungen und dann auch noch 1:2 (0:1) verloren. Die weite Fahrt nach Durach – einem Vorort von Kempten – hätte sich der SC Fürstenfeldbruck getrost sparen können.

Die vorentscheidende Szene spielte sich nach einer guten Stunde ab: Bei einem weiten Ball lief SCF-Torhüter Lukas Welmüller aus seinem Kasten und kam einen Schritt zu spät. Die Folge: Rote Karte und – zum Unglauben des Übeltäters – auch noch Elfmeter. „Das war klar außerhalb des Strafrausm“, schwor Welzmüller Stein und Bein. Doch Schiri Philipp Rank aus München entschied anders – und schon stand es 0:2. Es war nicht die einzige Situation, in der die Brucker mit dem Unparteiischen aneinander gerieten.

Vor allem im zweiten Durchgang zog sich Rank mit sehr fragwürdigen Entscheidungen den Zorn der Brucker zu. Zweimal forderte das SCF-Lager außerdem einen Handelfmeter. Bekommen haben sie aber keinen. So kam der Anschlusstreffer durch Andreas Beinhofer in der Nachspielzeit zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Es waren hauptsächlich Worte, die mit dem Buchstaben U beginnen, die SCF-Trainer Tarik Sarisakal bemühte: „Unglaublich, unfassbar, ungerecht“, schimpfte er in der Pausenkabine über den 0:1-Rückstand, als weniger der Schiri und mehr der Fußball im Mittelpunkt stand. Die Brucker hatten zwar über weite Strecken das Spiel kontrolliert, dabei aber das Toreschießen vergessen.

An fehlenden Möglichkeiten hatte es nicht gelegen. Vor allem Uli Fries dürfte einer Großchance nachgetrauert haben, als er von Ugur Alkan ideal freigespielt wurde. Dann entschied sich der ehemalige Regionalligaspieler aber für einen Schuss aufs kurze Eck, statt auf den langen Pfosten zu zielen. Der Versuch ging am Tor vorbei. Und vorbei war auch die Chance.

Ob dem Trainer nach 32 Minuten schon Böses schwante, weiß er nur selbst. Auf jeden Fall sagte er zwei-, dreimal wie ein Mantra auf: „Wir brauchen unbedingt ein Tor.“ Und weil das nicht fiel, passierte das, was im Fußball so oft passiert: Die Duracher näherten sich erstmals leidlich gefährlich dem Brucker Tor – und das Leder zappelte, entscheidend abgefälscht, im Netz. „Das war der erste Torschuss der Duracher“, sagte Sarisakal und schob wieder eines der U-Worte hinterher: „Das ist so ungerecht.“

Quelle: fussball-vorort.de

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