Bruck kämpft Aindling mit 2:1 nieder

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Tarik Sarisakal und seine Brucker gewannen gegen den TSV Aindling mit 2:1.

SC Fürstenfeldbruck - Mit Kampfgeist und Köpfchen hat der SC Fürstenfeldbruck den laut Trainer Tarik Sarisakal „wichtigsten Sieg der Saison“ eingefahren: Mit 2:1 wurde der TSV Aindling niedergerungen.

Nach torloser erster Halbzeit habe er mit der Elf in der Kabine abgesprochen, in den zweiten 45 Minuten eine Schippe draufzulegen, erklärte Sarisakal nach dem Spiel. „Und das Siegtor war dann bezeichnend dafür.“

Fünf Minuten vor dem Ende setzte Marco Ecker nach einem weiten Ball aggressiv nach, kam vor dem unglücklich in seinem Strafraum herum irrenden Aindlinger Keeper Florian Peischl zum Kopfball und durfte anschließend ausgelassen jubeln. „Unser Glück war, dass der Torhüter genau in die tief stehende Sonne geschaut hat“, sagte der SCF-Trainer, ohne damit Eckers Leistung schmälern zu wollen. „Er hat ein gutes Spiel gemacht, und es freut mich, dass mit ihm einer unserer Youngster ein Tor geschossen hat.“ Aber auch dem Rest der Mannschaft attestierte Sarisakal die Reaktion, die er nach der Schmach in Nördlingen erwartet hatte. Damit hat sich der SCF wieder mächtig Luft zur Abstiegsregion verschafft.

Und trotzdem: Bis fünf Minuten vor dem Ende schien sich wieder das – abgesehen von Nördlingen – übliche Spiel des SCF zu entwickeln: gut spielen, den Gegner weitgehend im Griff haben, aber am Ende dennoch nicht gewinnen. Felix Thiel im Brucker Tor verlebte einen überwiegend ruhigen Nachmittag. Ein- oder zweimal musste er einen Querpass abfangen und unterband so frühzeitig eine mögliche Aindlinger Chance. Ansonsten hielten ihm seine Vorderleute den Rücken frei – bis auf einmal.

Sieben Minuten nach der Führung vor 100 heimischen Zuschauern durch Julian Maurer, der nach einem Eckball aus dem Gewühl abgestaubt hatte, war die Brucker Defensive nicht im Bilde. Ebenfalls bei einem Eckstoß stimmte die Zuteilung hinten und vorne nicht. Aindlings Alexander Lammer konnte am kurzen Eck unbedrängt hochsteigen und in aller Seelenruhe zum 1:1 einköpfen. „Das sind die Augenblicke, in denen sich die Mannschaft das Leben selbst schwer macht“, konnte Sarisakal über diese Szene nur den Kopf schütteln. Zumal seine Elf ansonsten keine hundertprozentige Chance zugelassen habe. Und so schien es, dass die Brucker trotz eines deutlichen Plus an Chancen am Ende wieder zwei Punkte herschenken würden – bis fünf Minuten vor Schluss Ecker mit Kampfgeist und Köpfchen auftrat.

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Quelle: fussball-vorort.de

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