Pleitegeier kreist über Klosterstraße

In Bruck trifft Insolvenz (Aindling) auf Fast-Insolvenz (SCF)

SC Fürstenfeldbruck - Der Pleitegeier kreist am Samstag ab 14 Uhr über dem Stadion an der Klosterstraße. Gemeint ist diesmal aber nicht die finanzielle Situation des gastgebenden SC Fürstenfeldbruck.

Es geht vielmehr um die Gäste aus Aindling. „Insolvenz trifft auf Fast-Insolvenz“, so nennt der aus dem Urlaub zurückgekehrte SCF-Präsident Jakob Ettner das Duell.

Die Schwaben haben nach einer Steuerrazzia und Forderungen der Rentenversicherung einen Insolvenzantrag gestellt. Doch Brucks Trainer Tarik Sarisakal hat die Tabelle im Blick und weiß: „Auf die sportliche Leistung der Mannschaft hat das, wie man sieht, aber keine Auswirkungen.“ Im nüchternen Zahlenwerk rangieren die Aindlinger derzeit auf Platz zwei – vor allem Dank ihrer Defensive. Sarisakal ist sich der Aufgabe bewusst: „Sie haben schon fünfmal zu Null gespielt und stehen unheimlich kompakt hinten drin.“ Das mussten zuletzt Brucks Nachbarn aus Oberweikertshofen bei ihrer 0:2-Abfuhr erfahren.

Der SCF-Coach will die Gäste deshalb mit deren eigenen Waffen schlagen und die beim Sensationssieg in Ichenhausen gefundene eigene Defensivstärke dagegen setzen. Ins offene Messer will Sarisakal seine Truppe auf keinen Fall laufen lassen. „Wir müssen da weitermachen, wo wir in Ichenhausen aufgehört haben“, sagt er. Das heißt: Die SCF-Truppe muss am absoluten Limit spielen. „Nur dann sind wir konkurrenzfähig.“

Allerdings muss der Übungsleiter mit einer Reihe personeller Rückschläge kämpfen. Christian Mühlberger (Kreuzbandriss), Yannick Demmer (krank) und Matthias Streun (Aduktoren) fallen ebenso aus wie Dennis Teschke. Der Sohn von Ex-Trainer Dirk Teschke hatte sich gerade von einer Verletzung zurückgemeldet, ist nun aber erkrankt.

Quelle: fussball-vorort.de

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