Bruck verliert drittes Spiel in Folge

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Locker übersprungen: Der SCF (in blau-gelb) stellte für die Gäste aus Landsberg keine echte Hürde dar.

SC Fürstenfeldbruck - Der SCF steuert schwierigen Zeiten entgegen. Die 1:3 (1:1)-Pleite am Samstag gegen Landsberg war die dritte Niederlage in ebenso vielen Spielen. Und einen Schatzmeister brauchen die Brucker auch schon wieder.

„Das war heute ein Déjàvu“, sagte SCF-Coach Tarik Sarisakal nach dem Schlusspfiff. Er meinte damit, dass die Pleite gegen Landsberg in weiten Teilen der Auftaktniederlage gegen Kaufbeuren glich. Aber auch neben dem Spielfeld gab’s ein Déjà-vu. Alfred Kirr ist nicht mehr länger Schatzmeister beim SCF. Seit dem Rücktritt der langjährigen Finanzchefin Sieglinde Schmid kehrt auf dieser Position keine Ruhe ein. Berufliche Gründe führte SCF-Chef Eckart Lutzeier für die Personalie an.

Kirr selbst sagt: „Der Posten des Schatzmeisters ist der zeitaufwändigste. Das soll jemand machen, der mehr Zeit hat.“ Das soll nun wieder Schmid sein. Kirr bleibt dem Verein als Vizepräsident erhalten. Sportlich ist beim SCF ebenfalls der Wurm drin. Dabei schienen sie 20 Minuten lang die Landsberger an die Wand spielen zu wollen. Tobias Betz nutzte die dritte Brucker Chance zur Führung. Doch die hielt wieder nicht lange. Louis Frank und Tobias Heinzinger bettelten mit unnötigen Dribblings um das Gegentor, Muriz Salemovic kam dieser Bitte gerne nach. „Da haben wir wieder diesen einen Fehler gemacht, der das Spiel kippen lässt“, haderte Sarisakal mit dem Schicksal.

Statt die Landsberger mit der Führung im Rücken müde spielen zu können, verschliefen die Brucker den Start in die zweite Halbzeit selbst völlig. U19-Eigengewächs Nickoy Ricter ging nicht konsequent genug in einen Zweikampf, und prompt erzielte erneut Salemovic die Landsberger Führung. „Bei aller Jugend und fehlender Erfahrung dürfen wir die Gegner nicht so einladen“, sagte Sarisakal.

Zumal seine Mannschaft den Vogel sogar noch abschoss. Stefan Strohhofer erlief einen weiten Ball an der Brucker Eckfahne. Von dort durfte er unbedrängt vor das Tor dribbeln, von wo er den dritten Nagel in den Fürstenfeldbrucker Niederlagen-Sarg hämmerte. ANDREAS DASCHNER

Quelle: fussball-vorort.de

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