Brucker Kampfgeist wird belohnt

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SCF-Coach Tarik Sarisakal zeigte sich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft.

SC Fürstenfeldbruck – Der erhoffte Befreiungsschlag ist geglückt: Nach drei Niederlagen zum Auftakt der Frühjahrsrunde hat der SC Fürstenfeldbruck beim 2:0 (1:0) in Affing seinen ersten Sieg im Jahr 2015 eingefahren.

Damit stehen die Brucker als Neunter wieder auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Die Rechnung war für SCF-Coach Tarik Sarisakal ganz einfach: „Es war ein Kampfspiel, wir waren Affing kämpferisch überlegen, und in der Quintessenz waren das am Ende drei Punkte für uns.“ Vor der Partie hatte der Übungsleiter an seine Spieler appelliert, die im Abstiegskampf nötige Aggressivität zu zeigen. Und die Mannschaft scheint gut zugehört zu haben, denn: „Ich hatte heute nie das Gefühl, dass diese Galligkeit fehlt“, sagte Sarisakal.

Allerdings mussten die Brucker auch zwei Zittersituationen überstehen, in denen die Affinger gefährlich vor dem SCF-Tor auftauchten. Beide Male fanden die Schwaben aber in SCF-Keeper Lukas Welzmüller ihren Meister. Dafür gab’s vom Trainer auch ein Sonderlob: „Er hat heute eine sehr gute Partie abgeliefert und uns in diesen Situationen im Spiel gehalten.“

Ansonsten ließ der SCF gegen die phasenweise leicht feldüberlegenen Affinger aber kaum Chancen zu – auch weil die Offensivkräfte diesmal gut nach hinten arbeiteten. Doch auch im Spiel nach vorne lief es. Sowohl das 1:0 durch Julian Mauerer als auch das zweite Tor durch Uli Fries entsprangen schönen Spielzügen. Marian Meier, der Maurers Treffer mit einer schönen Hereingabe vorbereitet hatte, hätte sogar noch das 3:0 drauflegen müssen. Er jagte das Leder zehn Minuten vor dem Schluss jedoch über das leere Tor. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen“, sagt Sarisakal.

Der vergebenen Möglichkeit musste der Coach letztlich aber nicht nachtrauern. Seine Elf ließ auch in der Schlussphase kein Affinger Tor mehr zu. „Die Spieler haben heute verstanden, um was es gegangen ist“, sagte der Übungsleiter. Spielerisch wusste seine Truppe auch bei vorangegangenen drei Niederlagen immer wieder phasenweise zu überzeugen. „Aber heute hat sie auch die kämpferische Komponente einfließen lassen.“ Und sich damit viel Luft im Abstiegskampf verschafft. Der Abstand auf die Relegationsränge beträgt nun neun Punkte.

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Quelle: fussball-vorort.de

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