„Bruderduell“ zwischen den Teschkes rückt in den Hintergrund

Dn Raben fehlen die verletzten Steffen Purschke, Richard Heckel und Jochen Schinagel

Pullach - Teschke gegen Teschke: Zum wiederholten Mal steht am Samstag (16 Uhr) zwischen den Fußball-Landesligisten SV Pullach und SC Fürstenfeldbruck das Bruderduell der Trainer - Carsten beim SVP und Dirk beim SCF - an.

Doch die verwandtschaftlichen Bande treten angesichts der Tabellensituation zumindest bei den auf dem vorletzten Rang liegenden Gastgebern in den Hintergrund. „Ich weiß nicht, ob das diesmal so eine Rolle spielt“, konzentriert sich SVP-Manager Theo Liedl lieber aufs Wesentliche: „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, dann wird sich auch die Verkrampfung lösen.“

Liedl betont aber, dass der ersehnte Erfolg nicht vom Himmel fällt: „Da muss ich bereit sein, alles zu geben. Unsere Spieler können das Fußballspielen ja nicht verlernt haben. Wenn wir unsere Chancen verwerten, die wir ja immer noch haben, obwohl wir nicht gut spielen, und wenn wir in der Defensive als Kollektiv auftreten, dann bin ich guter Dinge.“ Um die genannten Voraussetzungen zu erfüllen, habe es laut Liedl „interne Gespräche“ gegeben, die auch personelle Maßnahmen nach sich ziehen. „Vier Spieler werden gegen Fürstenfeldbruck nicht dabei sein: Maric, Knapic, Will und Lautner“, verkündet der Manager. Allerdings waren die vier am Absturz der Raben eher am Rande beteiligt. Zuletzt beim 0:2 in Pipinsried kam nur der lange Zeit nicht berücksichtigte Christian Will von Anfang an zum Zug, Tomislav Knapic wurde eingewechselt. Aber auch der hatte zuvor nur selten zur Startelf gezählt, was ebenso für Mario Maric und erst recht für den 19-jährigen Alexander Lautner gilt. Liedl glaubt trotzdem, dass von der Nichtberücksichtigung dieser, nicht zu den Leitfiguren zählenden Kicker Signalwirkung ausgehen kann. „Die Spieler sollen wissen, um was es geht, dass du ohne Kampf- und Laufbereitschaft nichts gewinnst.“

Neben dem aussortierten Quartett fehlen den Raben auch die verletzten Steffen Purschke, Richard Heckel und Jochen Schinagel, der in Pipinsried so viel Pech hatte. Der gerade erst reaktivierte Co-Trainer hatte sich dort ohne Fremdeinwirkung einen Wadenbeinbruch, einen Riss des Syndesmosebands und einen Knorpeleinriss zugezogen. Am Montag bereits wurde der 36-Jährige operiert. „Das war es“, ahnt Liedl, dass Schinagel seiner zweiten Karriere, die im dritten Einsatz so jäh und unglücklich endete, kein Comeback mehr folgen lassen wird. um

SV Pullach: Shohat - Benzinger, Malige, Königer, Berchtold, Schuff, Thurnhuber, Cukur, Duswald, Schlichting, Rauch

Quelle: fussball-vorort.de

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