Dachau verliert Abwehrmauer

Brysch: Der verlorene Sohn ist wieder da

+
Brysch, erst seit Anfang Juli bei Dachau im Training, geht wieder zurück zum BC Aichach.

BC Aichach - Ganz bittere Nachricht für den TSV 1865 Dachau: Andy Brysch, die Abwehrmauer im Team von Marcel Richter, verlässt den TSV 1865 Dachau wieder.

Das Kuriose: Brysch, erst seit Anfang Juli bei Dachau im Training, geht wieder zurück zum BC Aichach. In Aichach halten sich die Verantwortlichen noch bedeckt: "Ich bin vorsichtig, solange nichts unterschrieben ist", sagt Trainer Marco Küntzel. Doch der Abgang ist fix. "Andy Brysch wird uns wieder verlassen. Er macht morgen sein letztes Spiel für Dachau", sagt 1865-Trainer Marcel Richter.

Der Grund für den überraschenden Wechsel: Brysch hat von Volker Weingartner, Unternehmer und der Kopf des BC Aichach ein Job-Angebot bekommen. "Was soll man da machen? Das Berufsleben geht natürlich vor. Ich kenne den Andy seit zehn Jahren und werde ihm keine Steine in den Weg legen", sagt Richter. Der TSV 1865 erhält die Ablöse in Höhe von 750 Euro wieder zurück.

In Aichach freuen sie sich schon auf ihren verlorenen Sohn. Seitdem Marco Küntzel dort das Traineramt übernommen hat, suchte er immer wieder das Gespräch, um Brysch zum Bleiben zu überreden. "Er ist ein Garant in der Abwehr. Das Angebot von Dachau kam noch vor meiner Zeit. Ich wollte ihn unbedingt halten", sagt Küntzel. Jetzt ist Brysch wieder da. Bereits am Samstag soll er in Aichach hinten dicht machen. "Ich gehe davon aus, dass er spielen wird", sagt Küntzel.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Türkgücü München rüstet auf: Ex-Bundesliga-Profi und -Nationalspieler wechselt zum Viertligisten
Türkgücü München rüstet auf: Ex-Bundesliga-Profi und -Nationalspieler wechselt zum Viertligisten
Waldkraiburg sagt Spiel gegen Aschheim ab 
Waldkraiburg sagt Spiel gegen Aschheim ab 
6:0 für 1. FC GAP - Müller, Poniewaz und Diaby treffen doppelt
6:0 für 1. FC GAP - Müller, Poniewaz und Diaby treffen doppelt
Schäffler: „Wir werden alles dafür tun, die Klasse zu halten“
Schäffler: „Wir werden alles dafür tun, die Klasse zu halten“

Kommentare