TSV mit 3:3 nach 1:3-Rückstand

Buchbach beweist große Moral bei FCA-Reserve

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Die Buchbacher Trainerbank: Anton Bobenstetter (l.) und CO-Trainer Walter Werner.

TSV Buchbach - „War das ein irres Spiel“, stöhnte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach dem verrückten 3:3 am Samstagmittag beim FC Augsburg 2.

Zur Pause lagen die Buchbacher noch 1:3 im Rückstand, hatten das schwere Mittwochsspiel bei den kleinen Bayern in den Knochen, schafften aber dennoch den Ausgleich und vergaben noch zahlreiche Chancen auf den Siegtreffer. Nach einem 16-Meter- Schuss von Maxi Bauer, den Yannik Öttl entschärfte (4.), ging das Schlusslicht der Regionalliga Bayern durch den tschechischen Nationalspieler Jan Moravek in Führung. Die Gäste brauchten ein paar Minuten, um sich zu fangen, dann war es wieder Bauer, der Öttl zu einer Glanztat zwang (22.).

In der 34. Minute wurden die Buchbacher Bemühungen belohnt, als Stefan Denk nach Doppelpass mit Aleks Petrovic den Ball zum 1:1 ins lange Eck spitzelte. „Da sind wir schnell in Rückstand, machen dann den Ausgleich, sind wieder richtig gut dabei und kassieren dann kurz vor der Pause binnen zwei Minuten zwei Treffer. Da ist normal alles gelaufen“, beschreibt Bobenstetter die Gefühlslage nach den Treffern von David Spieß (43.) und Moravek (45.). Mit der Einwechslung von Patrick Drofa zur Pause lösten die Buchbacher quasi das Mittelfeld auf und warfen alles nach vorne. „In der zweiten Halbzeit ging es pausenlos rauf und runter, so schnell konnte man manchmal gar nicht schauen, geschweige denn mitschreiben“, berichtet Bobenstetter.

„Ich muss mir das alles erst im Video noch mal ansehen.“ Schon in der 48. Minute ging das „Privatduell“ Bauer gegen Öttl weiter, wieder blieb der Augsburger Schlussmann Sieger, aber zwei Minute später gelang dem ehemaligen Dorfener nach Freistoß von Maxi Drum per Kopf der 2:3-Anschlusstreffer. Und in der 56. Minute kam es noch besser für die Buchbacher: Bauer legte per Kopf auf Drofa ab, der aus sieben Metern den Ausgleich fixierte. „Meine Mannschaft war nach der 70. Minute kaputt, aber sie ist bis zum Schlusspfiff einfach weitergelaufen und erst dann umgefallen. Da kann man als Trainer nur applaudieren. Unglaublich, welche Willensstärke und welche Leidenschaft die Burschen wieder an den Tag gelegt haben“, stellte Bobenstetter fest und kündigte schon mal an: „Am Freitag gegen Amberg gibt es das nächste Spektakel, bei dem wir uns dann hoffentlich wieder mit drei Punkten belohnen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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