Buchbach schockt Garching nach starkem Beginn

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Will kein Lob: VfR-Trainer Daniel Weber ärgert sich über vergebene Punkte.

VfR Garching - Der VfR Garching war heiß ohne Ende auf die Regionalliga. In Buchbach folgten den Worten dann auch Taten, aber am Ende verlor der VfR dennoch 1:3 (1:0). 825 Zuschauer erwarteten – sofern sie Buchbacher waren – einen lockeren Dreier zum Saisonstart gegen einen unbekannten Gegner.

Doch dieser VfR Garching hatte so ganz und gar nicht die Hosen voll. Er spielte groß auf, sodass dem fußballbegeisterten Dorf lange Hören und Sehen verging. Garching machte von der ersten Sekunde an viel richtig. Das begann in einer konzentrierten Defensive, die keine Chancen zuließ. Nach vorne hatte der VfR dazu richtig knackige Angriffe zu bieten, und so wäre auch ein 3:0 des rotzfrechen Aufsteigers in Ordnung gegangen. Die Garchinger nutzten ihre Chancen nicht konsequent genug. Aber dafür produzierte die Familie Niebauer in der 31. Minute ein Traumtor. Mike flankte und Dennis zog direkt ab. Über den Innenpfosten krachte die Kugel ins Tor. Die gleiche Kombination brachte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch eine Riesen-Chance. Diesmal konnte der Buchbacher Torwart den Ball aber mit einer Glanzparade über die Latte lenken.

Nach dem Seitenwechsel hofften die Buchbacher auf einen verspäteten Saisonauftakt ihrer Mannschaft, doch Garching hatte die Lage weiter beeindruckend im Griff. In der 62. Minute hatte der VfR dann auch eine richtig gute Möglichkeit. Daniel Suck lupfte den Ball in den Lauf von Stefan Prunitsch. Der traf beim ersten Schussversuch den Innenpfosten und beim zweiten – nach Zuspiel von Arzberger – zielte er daneben. In dem Moment ahnte niemand, dass mit dieser Möglichkeit ein zehnminütiger Albtraum begann. Erster Genickschlag für den VfR war eine Dummheit von Gerrit Arzberger. Völlig unnötig mähte er an der eigenen Eckfahne einen Buchbacher um, kassierte Gelbrot und ist nun auch für das Spiel in Schweinfurt gesperrt.

Der Platzverweis geschah in der 63. Minute, in der 64. folgte das 1:1 und in der 66. das 1:2. Zehn Minuten lang war Garching völlig durch den Wind und hätte da fast noch das 1:3 kassiert. Nach der Schockphase warf der Aufsteiger alles nach vorne, doch der Mut war kombiniert mit einer ordentlichen Portion Blauäugigkeit. So kamen die Gastgeber noch zum dritten Tor und den Chancen, ein viertes auch drauf zu legen. Der VfR ging mit leeren Händen vom Platz, in dem Wissen, dass es für drei Punkte eine 90-minütige Topleistung braucht.

Quelle: fussball-vorort.de

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