Buchbach: Serie gerissen

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Nach fünf Spielen ohne Niederlage hat es den TSV Buchbach erwischt: Die Rot-Weißen unterlagen am Gründonnerstag bei den U 21-Junioren des FC Ingolstadt 0:2. Im Nachholspiel in Memmingen am Ostermontag (14 Uhr) wollen sie in die Erfolgsspur zurück.

„In Memmingen haben wir in den vergangenen Jahren immer gut ausgesehen. Ich hoffe, das setzt sich fort“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter. Beim Nachholspiel im Allgäu können die Buchbacher voraussichtlich wieder aus dem Vollen schöpfen, nachdem sie am Donnerstag auf die Dienste von Abräumer Maxi Hain (Gelbsperre) und Florian Pflügler (muskuläre Probleme) verzichten mussten. Erfreulich: Vizekapitän Markus Grübl hielt in Ingolstadt nach mehrwöchiger Verletzungspause immerhin 72 Minuten durch, ehe er Lukas Dotzler Platz machen musste.

„In Ingolstadt haben wir etwas zu offensiv begonnen. Beim ersten Tor haben die Abstände nicht gestimmt, da waren wir viel zu weit auseinander“, rekapituliert Bobenstetter, der sich darüber ärgert, dass beide Gegentreffer nach Einwürfen entstanden sind: „Da fehlt eine Sekunde die nötige Konzentration, und schon ist es passiert.“ Beim 1:0 tankte sich Ralf Schröder auf dem rechten Flügel durch, und Stefan Müller hatte dann keine Probleme, die Maßflanke aus fünf Metern einzuköpfen (29.). Den zweiten Treffer kassierten die Gäste drei Minuten nach Wiederbeginn: Grübl konnte Sammy Ammari nicht entscheidend stören. Der Ingolstädter Torjäger drang in den Strafraum ein, wurde dort von Thomas Leberfinger getroffen und verwandelte den Strafstoß selbst mit seinem 13. Saisontreffer.

Bobenstetter: „Der Elfmeter war berechtigt, auf der anderen Seite hätten wir in der 65. Minute auch einen Elfer kriegen können, als Patrick Drofa im Strafraum umgestoßen wurde. Kein Vorwurf an Schiedsrichter Luka Beretic, der sehr gut gepfiffen hat.“ Trotz der Niederlage hinterließen die Buchbacher einen guten Eindruck, erarbeiteten sich im Eckenverhältnis ein Plus von 7:4 und wirkten vor allem nach der Pause sehr präsent. „Wir haben schon Druck aufgebaut, haben das Geschehen diktiert, aber Ingolstadt hat wenige Möglichkeiten zugelassen“, so Bobenstetter, der ein sehr faires Spiel gesehen habe, in dem Nuancen entschieden.

„In Memmingen müssen wir die cleverere Mannschaft sein“, fordert der Buchbacher Coach, der am Donnerstag mit Grübl, Thomas Hamberger, Stefan Denk und Patrick Walleth vier neue Startelf- Spieler gebracht hat: „Die frischen Kräfte haben uns gut getan.“ Wer am Montag aufläuft, will der Coach erst nach dem einzigen Training entscheiden, das zwischen den Spielen liegt und am Ostersonntag über die Bühne geht. Da auch Memmingen am Donnerstag beim 0:0 gegen den FC Bayern München 2 im Einsatz war, erwartet Bobenstetter ein „Gleichgewicht der physischen Kräfte“.

Quelle: fussball-vorort.de

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