1:0 - Buchbach sichert sich drei Zähler in Rosenheim

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FOTO: R. Hübner

TSV Buchbach - Während bei den Verlierern der Stachel der Enttäuschung tief saß, fuhren die Sieger froh gestimmt zur abends anberaumten Weihnachtsfeier nach Buchbach.

„Wir haben uns nach den Platzverweisen für Markus Grübl und Hannes Hain durch die Hölle in den Himmel gekämpft“, freute sich Sepp Kupper, der einräumte: „Solche Siege sind immer glücklich. In Unterzahl mussten wir unsere verbliebenen acht Negerlein um unseren eigenen Strafraum versammeln. Und da hat Rosenheim kein Mittel gefunden, um ein Tor zu machen.“ Aber die Buchbacher hatten es in der 82. Minute, als sich Aleksandro Petrovic nach einem weiten Ball „überragend behauptet hat“, so Kupper. Er passte nach innen, wo Christopher Behr schneller als seine Kontrahenten am Ball war und das Tor des Tages erzielte.

Ausgerechnet Behr, der seit seinem Wechsel nach Buchbach immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde und in der Stürmer- Hierarchie klar im Schatten von Stefan Lex stand. Der fehlte wegen einer Knieverletzung und auch Manuel Neubauer konnte wegen Leistenbeschwerden erst in der Schlussphase mitmachen. „Wir haben gegenüber dem Spiel gegen Ingolstadt vier frische Kräfte gebracht. Das hat sich ausgezahlt“, so Kupper, der besonders Thomas Edlböck herausstrich, der erstmalig in der Startformation stand. Kupper: „Er hat so gespielt, wie er die letzten Wochen trainiert hat. Nämlich mit hundert Prozent.“ Kupper attestierte dem ehemaligen Echinger, der die linke Außenbahn beackerte: „Er hat nie den Kopf in den Sand gesteckt, immer an seine Chance geglaubt und unser Vertrauen gerechtfertigt.“ Weniger gut lief es für Grübl, der gerade erst seine Rotsperre aus dem Eltersdorf- Spiel abgesessen hatte. „Das sieht natürlich jetzt blöd aus, dabei ist Markus ein extrem fairer Spieler.

Der Schiedsrichter wollte anfangs auch nur Gelb geben, mehr war’s auch nicht. Aber weil das Foul vor der Rosenheimer Bank passiert ist und dort alle aufgesprungen sind und Rot gefordert haben, wollte der Schiedsrichter wohl mit seiner Entscheidung die Gemüter beruhigen“, mutmaßt Kupper, der das Rosenheimer Verhalten als „unsportlich“ bezeichnete und auch die zweite Karte gegen Hannes Hain als Allerweltsfoul einstufte. Schwer gefrustet, sprach dagegen Rosenheims Trainer Dirk Teschke von „Buchbacher Theater“, von „Komödienstadl“ und „Provokationen“ und dass er lieber verlöre, „wenn das der Preis ist, um ein Spiel zu gewinnen.“

Das rührte die Buchbacher wenig, sondern bestärkte Kupper in seiner Meinung: „Wir waren einfach heißer und bissiger. Und mit jedem Platzverweis sind wir noch enger zusammengerückt und noch heißer geworden.“ Dass die Buchbacher nach dem 2:0 im Hinspiel beide Derbys gewonnen haben, „trifft Rosenheim schwer“, weiß Kupper: „Freunde haben wir uns damit in Rosenheim in dieser Saison nicht gemacht.“

Quelle: fussball-vorort.de

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